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Startseite»Nachrichten»Renoir, Cézanne und Matisse: Drei gestohlene Gemälde in Italien nach Monaten sichergestellt
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Renoir, Cézanne und Matisse: Drei gestohlene Gemälde in Italien nach Monaten sichergestellt

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 14, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Renoir, Cézanne und MatisseDrei gestohlene Gemälde in Italien nach Monaten sichergestellt

Innerhalb weniger Minuten hatten die Diebe im März ihre Arbeit beendet – leider erfolgreich. (Foto: picture alliance / robertharding)

In der Nähe von Parma stehlen Diebe Ende März drei wertvolle Kunstwerke. Der Einbruch ist eine Angelegenheit von wenigen Minuten. Nun sind die drei Werke wieder da. Die Ermittler halten sich mit Einzelheiten aber noch bedeckt.

Drei aus einem Museum in Italien gestohlene Gemälde von Pierre-Auguste Renoir, Paul Cézanne und Henri Matisse sind nach mehreren Monaten wieder aufgetaucht. Einsatzkräfte der Carabinieri stellten die wertvollen Kunstwerke nach umfangreichen Ermittlungen bei Durchsuchungen sicher, wie es in einer Mitteilung hieß. Nähere Angaben zu den mutmaßlichen Dieben und ihrem Verbleib machten die Carabinieri bisher nicht.

Bei den Werken handelt es sich um „Les poissons“ (Die Fische) von Renoir, „Tasse et plat de cerises“ (Tasse und Teller mit Kirschen) von Cézanne und „Odalisque sur la terrasse“ (Odaliske auf der Terrasse) von Matisse. Der Gesamtwert wird auf etwa neun Millionen Euro geschätzt.

Die Kunstwerke waren Ende März aus dem Museum der Fondazione Magnani-Rocca in der Nähe von Parma gestohlen worden. Die Täter waren damals mitten in der Nacht eingebrochen und hatten die Gemälde innerhalb von nur wenigen Minuten entwendet. Ihnen gelang es nach dem Anspringen der Alarmanlage, über die Gärten des Museums zu entkommen. Ein Museumssprecher sprach damals von einem geplanten, strukturierten und organisierten Einbruch.

Zwischenzeitlich war der Diebstahl auch Gegenstand von Desinformation: Eine gefälschte BBC-Reportage behauptete, das gestohlene Cézanne-Gemälde hänge im Büro des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und stamme von der Mafia. Die BBC hatte den Beitrag aber nie ausgestrahlt. Die Fälschung wurde Recherchen zufolge über ein kremlnahes Netzwerk verbreitet.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

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