Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Nachhaltiger Aufschwung nur mit Verbraucher:innen

    Juni 9, 2026

    Leistungskürzungen sind keine Reformen | Verbraucherzentrale Bundesverband

    Juni 5, 2026

    Nahost-Krieg: Große Mehrheit spürt keine Entlastung

    Juni 4, 2026

    Verbraucherorganisationen legen europaweit Beschwerden gegen Google, Meta und TikTok ein

    Mai 21, 2026

    Digitalisierung im Gesundheitswesen: Nur mit starkem Verbraucherschutz

    Mai 18, 2026
  • Nachrichten

    Drama-Sieg bei Vendée Globe: Segelstar Charlie Dalin stirbt mit nur 42 Jahren

    Juni 11, 2026

    Bas macht Hoffnung auf neue Entlastung nach Tankrabatt-Aus

    Juni 11, 2026

    Merz verteidigt Reformkurs und verlangt Bereitschaft zu Veränderungen

    Juni 11, 2026

    Discounter-Kette reagiert: Dieser Airfryer wird nach RTL-Recherchen zurückgerufen

    Juni 11, 2026

    Britischer Milliardär Mike Ashley will Hugo Boss feindlich übernehmen

    Juni 11, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Beweist ein TikTok-Video Chemtrails im Regen?

    Juni 11, 2026

    Das neue soziale Netzwerk für digitale Aufklärung

    Juni 11, 2026

    Hat Japan Islam-Verbote per Gesetz erlassen?

    Juni 8, 2026

    EU-Verbot von Anhängern 2024? Faktencheck zu irreführenden Videos

    Juni 8, 2026

    Warnung vor Facebook-Mail „Business Manager partner request“

    Juni 5, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026

    Soziale Medien: Nutzen und Risiken aus Sicht von Jugendlichen und Erwachsenen | Bildung

    Juni 11, 2026

    Zivilgesellschaft – stille Säule der Bildung in Deutschland | Bildung

    Mai 20, 2026

    Geschichte der Demokratiebildung in der Schule | Bildung

    April 29, 2026

    Welcher Anteil junger Frauen und Männer erlangt das Abitur? | Bildung

    April 29, 2026
  • Politik

    Merz betont Wichtigkeit der EU – und lobt eigene Reformanstrengungen

    Juni 11, 2026

    Indiens Kakerlaken-Bewegung geht auf die Straße

    Juni 11, 2026

    Inflation: Kritik an Trump-Reaktion auf Dreijahreshoch

    Juni 11, 2026

    Deutsche Haushalte geben mehr Geld für digitale Abos aus

    Juni 11, 2026

    Bundestag berät: Verleiher sollen für E-Scooter-Unfälle haften

    Juni 11, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Bildung»Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung
Bildung

Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 11, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Soziale Medien, also Onlineplattformen, auf denen sich Nutzerinnen und Nutzer miteinander vernetzen und Inhalte jeglicher Art privat oder öffentlich teilen können, stehen seit einiger Zeit deutlich in der Kritik. Insbesondere in Bezug auf Minderjährige, die spätestens mit ihrem ersten Smartphone häufig auch eigenständigen Zugang zu Social Media-Angeboten haben, rücken die problematischen Seiten dieser Medien deutlicher in den Blick, darunter: die Verbreitung von Desinformation und problematischem Content, die suchtfördernden Algorithmen sowie die Entstehung von Filterblasen und verschärfte Dynamiken sozialer Polarisierung und Ausgrenzung. Vor diesem Hintergrund werden in Deutschland wie auch in weiteren Ländern derzeit unterschiedliche Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum diskutiert – allen voran das sogenannte „Social Media-Verbot“, also die Frage, ob Kindern und Jugendlichen der Zugang zu sozialen Medien ganz oder gestaffelt nach Alter verwehrt werden sollte. Während die einen mit einem unmittelbar notwendigen präventiven Schutz von Heranwachsenden für ein – abgestuftes – Zugangsverbot argumentieren, sehen andere genau darin ein Problem, Kinder und Jugendliche von einem längst etablierten digitalen Sozialisations- und Beziehungsraum per se auszuschließen. Viele Stimmen plädieren dafür, vor allem die privatwirtschaftlichen Anbieter sozialer Plattformen stärker zu regulieren, Eltern in ihrer Medienerziehung zu stärken und die flächendeckende Vermittlung von Medienkompetenzen an Schulen voranzutreiben (siehe Beitrag: Interner Link: Social Media und Jugendliche. Warum ein Verbot zu kurz greift.)

Wie stehen Erwachsene in Deutschland zu einem Social Media-Verbot für Kinder und Jugendliche? Bis zu welchem Alter halten sie ein solches für sinnvoll? Und welche alternativen Maßnahmen jenseits eines Verbots erachten sie als vielversprechend? Diese Fragen stellten Forschende des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW), des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) sowie der Universität Münster insgesamt 2.685 Personen im Rahmen einer repräsentativen Online-Befragung auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Das SOEP ist eine seit 1984 in Westdeutschland und seit 1990 unter Einbezug Ostdeutschlands jährlich durchgeführte Befragung von rund 20.000 privaten Haushalten in Deutschland.

Wie in der Grafik zu sehen ist, hält mit Blick auf ein nach Alter gestaffeltes Nutzungsverbot sozialer Medien eine deutliche Mehrheit der Erwachsenen ein generelles Verbot für Kinder bis 12 Jahre für geeignet, um sie vor etwaigen Gefahren zu schützen (71 Prozent „eher“ und „voll und ganz“). Dabei ist etwas mehr als ein Drittel der Befragten voll und ganz von dieser Maßnahme überzeugt (34,2 Prozent), ein etwas größerer Anteil findet sie „eher“ sinnvoll (36,8 Prozent). Demgegenüber sieht jede fünfte befragte Person ein solches Verbot skeptisch oder lehnt es ganz ab (20,2 Prozent), wobei der Anteil jener, die „eher nicht“ zustimmen überwiegt (15,8 Prozent). Ein generelles Nutzungsverbot bis 16 Jahre lehnt eine knappe Mehrheit der Erwachsenen hingegen ab (50,4 Prozent), wobei unter ihnen jene Stimmen überwiegen, die dies „eher nicht“ befürworten (34,4 Prozent). Lediglich ein Drittel aller Erwachsenen spricht sich für ein generelles Nutzungsverbot für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre aus (33,4 Prozent „eher“ und „voll und ganz“), wobei die meisten unter ihnen „eher“ zustimmen (23,4 Prozent). Die Gruppen unentschiedener Personen ist hier unter allen abgefragten Maßnahmen am größten (16,4 Prozent). Ein generelles Nutzungsverbot sozialer Medien im Schulalltag wäre einer Mehrheit der Befragten zufolge eine sinnvolle Maßnahme zum Schutz von Kindern und Jugendlichen (59,1 Prozent „eher“ und „voll und ganz“); mehr als jede vierte Person stimmt dieser Maßnahme „voll und ganz“ zu (27,1 Prozent), gut ein Drittel von ihnen „eher“ (32,0 Prozent). Deutlich weniger Erwachsene lehnen ein generelles Social Media-Verbot an Schulen eher (20,8 Prozent) oder sogar ganz ab (7,9 Prozent).

Nach alternativen Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche gefragt, die bei Anbietern von Social Media-Plattformen, der Rolle der Eltern oder der Förderung von Medienkompetenzen ansetzen, zeigt sich ein weit weniger gespaltenes Bild. Mit 94,9 Prozent Zustimmung („eher“ und „voll und ganz“) sehen Erwachsenen am meisten die Eltern in der Verantwortung, stärker darauf zu achten, wie ihre Kinder soziale Medien nutzen. Ein ebenso unabdingbarer Schutzfaktor ist für fast alle Befragten eine bessere Schulung der Medienkompetenzen von Kindern und Jugendlichen (93,8 Prozent). Dass Anbieter sozialer Medien stärker in die Pflicht zu nehmen sind, beleidigende Inhalte zu löschen (94 Prozent) und problematischen Content zu entfernen (93,2 Prozent) befürworten etwa ebenso viele Befragte insgesamt, wobei diesen Maßnahmen von allen abgefragten Optionen die mit Abstand meisten Personen „voll und ganz“ zustimmen (Löschung beleidigender Inhalte: 81 Prozent; Löschung von problematischem Content: 77,7 Prozent). Deutliche Mehrheiten der Befragten unterstützen zudem weitere Maßnahmen aufseiten der Anbieter, etwa die Einrichtung von Basisaccounts mit reduziertem Funktionsumfang für Heranwachsende (88,1 Prozent „eher“ und „voll und ganz“) oder die Pflicht, dass Plattformen gegensteuern, sobald Kinder und Jugendliche wiederholt extremistische oder körperidealisierende Inhalte konsumieren (87,9 Prozent „eher“ und „voll und ganz“).

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Soziale Medien: Nutzen und Risiken aus Sicht von Jugendlichen und Erwachsenen | Bildung

Juni 11, 2026

Zivilgesellschaft – stille Säule der Bildung in Deutschland | Bildung

Mai 20, 2026

Geschichte der Demokratiebildung in der Schule | Bildung

April 29, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.