Am 1. Oktober tritt erneut der Tankrabatt in Kraft. Die Steuern auf Benzin und Diesel sinken bis Jahresende um 17 Cent pro Liter. Dazu ein Statement von Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands:
„Der Tankrabatt darf kein zweites Mal zum Konzernrabatt werden. Schon im Mai und Juni haben die Mineralölkonzerne die staatliche Entlastung nicht vollständig an die Autofahrerinnen und Autofahrer weitergegeben. Wer jetzt erneut Milliarden an Steuergeld einsetzt, muss sicherstellen, dass jeder Cent davon an der Zapfsäule ankommt. Das Bundeskartellamt muss den Konzernen genau auf die Finger schauen. Klar ist auch: Angesichts knapper Kassen und großer Reformvorhaben braucht es statt der Gießkanne künftig zielgenaue Entlastungen für besonders betroffene Haushalte. Langfristig hilft vor allem eines: die Abhängigkeit von fossilen Energien zu verringern.“
