Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Bahngastrechte: Besserer Schutz bei Zugreisen

    Mai 13, 2026

    Koalitionsausschuss: Wirksame Entlastung nur im Gesamtpaket

    Mai 12, 2026

    „Völlig inakzeptabel“: Tankrabatt kommt nicht an

    Mai 7, 2026

    Gebäudemodernisierungsgesetz: Prinzip Hoffnung statt Klarheit

    Mai 6, 2026

    Abschaltung des Gasanschlusses darf nicht zur Kostenfalle werden

    Mai 6, 2026
  • Nachrichten

    Final-Reihenfolge steht fest: Sarah Engels startet als Zweite beim ESC

    Mai 15, 2026

    900-Milliarden-Dollar-Bewertung: Anthropic überholt KI-Platzhirsch OpenAI

    Mai 15, 2026

    „Gelegenheit, Kasse zu machen“: Müllers Whitecaps wehren sich gegen Zwangs-Umzug

    Mai 15, 2026

    Zwischenfall von 1996: USA wollen wohl Kubas Ex-Präsidenten Castro anklagen

    Mai 15, 2026

    Unglück in 50 Metern Tiefe: Wissenschaftler sterben beim Tauchen auf den Malediven

    Mai 15, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Fake-Kanzlei erkennen: Wenn der Anwalt nur Fassade ist

    Mai 15, 2026

    Brandstiftung in Loosdrecht: Falsche Behauptungen über Flüchtlingszentrum

    Mai 15, 2026

    Faktencheck: Wurden in Deutschland 7 Quarantänezentren eröffnet?

    Mai 14, 2026

    Kennst du diese Facebook-Seiten mit den einfachen Fragen?

    Mai 14, 2026

    Faktencheck: Ist die MV Hondius wirklich ein Pharma-Testlauf?

    Mai 14, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Geschichte der Demokratiebildung in der Schule | Bildung

    April 29, 2026

    Welcher Anteil junger Frauen und Männer erlangt das Abitur? | Bildung

    April 29, 2026

    Wer kann auf’s Gymnasium gehen? | Bildung

    April 29, 2026

    Schweigen ist nicht neutral | Bildung

    April 29, 2026

    Anwältin und Mechaniker | Bildung

    April 29, 2026
  • Politik

    Iran-Krieg: Regierung erwartet deutlichen Konjunkturdämpfer

    Mai 15, 2026

    Chemikalien – PFAS in vielen Medikamenten ersetzbar

    Mai 15, 2026

    WHO warnt vor Nikotinbeuteln | tagesschau.de

    Mai 15, 2026

    Kevin Warsh – der Fed-Chef, der Trump enttäuschen könnte

    Mai 15, 2026

    11KM-Podcast: Kampf um die Bundesliga – Tradition oder Milliarden

    Mai 15, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Kevin Warsh – der Fed-Chef, der Trump enttäuschen könnte
Politik

Kevin Warsh – der Fed-Chef, der Trump enttäuschen könnte

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 15, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail


analyse

Stand: 15.05.2026 • 10:04 Uhr

Kevin Warsh übernimmt heute den Vorsitz der US-Notenbank. Präsident Trump hofft auf eine lockere Geldpolitik. Doch Warsh könnte für Trump unbequemer werden als gedacht.

Angela Göpfert

Kevin Warsh übernimmt heute den Vorsitz der US-Notenbank – und der Druck aus dem Weißen Haus könnte kaum größer sein. So sagte Präsident Donald Trump im Vorfeld, er wäre „enttäuscht“, wenn Warsh die Zinsen nicht „sofort“ senken würde. Doch ob Kevin Warsh tatsächlich liefern kann, was sich Trump von ihm erhofft, ist keineswegs ausgemacht.

Fakt ist: Der neue Fed-Chef hat sich in der Vergangenheit schon häufiger für niedrigere Zinsen ausgesprochen. In einem Meinungsbeitrag im Wall Street Journal beschrieb er Künstliche Intelligenz als „disinflationäre Kraft“: KI könne die Produktivität steigern und so den Preisauftrieb dämpfen.

Neuer Fed-Chef will Inflation anders messen

Auch bei der Inflationsmessung setzt Warsh andere Akzente als sein Vorgänger. Statt vor allem auf die klassische Kerninflation zu schauen – also die Teuerung ohne Berücksichtigung der stark schwankenden Lebensmittel- und Energiepreise -, verweist er auf sogenannte „Trimmed Mean“-Maße. Dabei werden extreme Preisbewegungen herausgerechnet.

Das birgt aber eine große Gefahr: Solche getrimmten Mittelwerte, wie sie etwa die Dallas Fed berechnet, können die Inflation gerade in Krisenzeiten unterschätzen, warnen die Commerzbank-Ökonomen Bernd Weidensteiner und Christoph Balz. Das sei bei der Ölkrise der 1970er Jahre und auch während der Corona-Pandemie der Fall gewesen.

Warsh auf Mehrheit im Offenmarktausschuss angewiesen

Doch es ist fraglich, ob sich Warsh mit einem Pro-Zinssenkungs-Kurs angesicht einer US-Inflation auf Drei-Jahres-Hoch überhaupt durchsetzen kann. Denn der Fed-Chef entscheidet nicht allein über die Geldpolitik – für Zinssenkungen braucht er eine Mehrheit im Offenmarktausschuss.

„Da müsste Trump noch mehr Posten austauschen, damit er die Zinspolitik der Fed bestimmen kann“, betont Stefan Riße von Acatis im Gespräch mit der ARD-Finanzredaktion. „Und dann müssten diese ernannten Kandidaten auch noch willfährige Lakaien sein – das sehe ich selbst bei Kevin Warsh nicht.“

Powell bleibt als Gegengewicht

Hinzu kommt: Jerome Powell verschwindet nicht sofort komplett von der Bühne der Geldpolitik. Der ehemalige Fed-Chef bleibt vorerst Mitglied im Board of Governors und damit auch im Offenmarktausschuss. Eine heikle Situation – die es so seit 1948 nicht mehr gegeben hat.

Edgar Walk von Metzler Asset Management hält es im Gespräch mit der ARD-Finanzredaktion deshalb sogar für möglich, „dass die Mehrheit im Offenmarktausschuss gegen den Vorsitzenden stimmt.“ Für Warsh könnte das auch eine politische Schutzfunktion haben. „Vielleicht kann er das als Ausrede nehmen gegenüber Trump nach dem Motto: ‚Ich habe einfach keine Mehrheit bekommen für die Geldpolitik, die du haben willst‘.“

Warsh will Fed-Bilanz zurückfahren

Noch wichtiger als die Leitzinsen könnte aber Warshs zweites großes Projekt werden: die Bilanz der Fed. Warsh hat die durch den massiven Kauf von US-Staatsanleihen stark aufgeblähte Notenbankbilanz wiederholt kritisiert.

Hier hat er nach Meinung von Experten durchaus einen Punkt, lag die Bilanzsumme der Fed doch zum Ende des zweiten Quartals bei 6,7 Billionen Dollar beziehungsweise 21 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Zum Vergleich: Vor der Finanzkrise 2008 hatte die Fed-Bilanz noch rund 900 Milliarden Dollar respektive sechs Prozent des BIP betragen.

Finanzierung für US-Staat könnte teurer werden

Warsh will die Fed nun auf ihren Kernauftrag zurückführen – und die Bilanz schrumpfen. Seine Logik dahinter: Wenn die Fed auf diese Weise geldpolitische Unterstützung herausnimmt, schaffe sie Spielraum für Leitzinssenkungen.

Fährt die Fed aber ihren Bestand an US-Staatsanleihen zurück, dürften dadurch die Zinsen am langen Ende steigen – also bei zehn- und 30-jährigen US-Staatsanleihen.

Für den hoch verschuldeten US-Staat hätte das drastische Folgen, warnt Acatis-Ökonom Riße: „Wenn die langfristigen Zinsen steigen, dann werden die Budgetdefizite, die unter Donald Trump nochmals gestiegen sind, immer teurer zu finanzieren.“

Hat Trump mit Warsh aufs falsche Pferd gesetzt?

Damit könnte Warsh ausgerechnet dort gegen Trumps Interessen handeln, wo es für den Präsidenten besonders wichtig ist: bei den Finanzierungskosten des Staates. Findet Warsh im Offenmarktausschuss zugleich keine Mehrheit für Leitzinssenkungen, so könnte die künftige Fed-Politik unterm Strich deutlich restriktiver ausfallen.

Am Ende könnte Trump somit einen Fed-Chef bekommen, der zwar anders klingt und anders argumentiert als Powell – aber nicht automatisch die lockere Geldpolitik liefert, die sich das Weiße Haus erhofft. Warsh könnte für Trump unbequemer werden als gedacht.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Iran-Krieg: Regierung erwartet deutlichen Konjunkturdämpfer

Mai 15, 2026

Chemikalien – PFAS in vielen Medikamenten ersetzbar

Mai 15, 2026

WHO warnt vor Nikotinbeuteln | tagesschau.de

Mai 15, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.