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Startseite»Politik»Vulkan Kilauea auf Hawaii bricht Lavafontänen-Rekord
Politik

Vulkan Kilauea auf Hawaii bricht Lavafontänen-Rekord

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 2, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 02.06.2026 • 13:42 Uhr

Seit rund eineinhalb Jahren bricht der Vulkan Kilauea immer wieder aus – damit hat er jetzt einen Rekord gebrochen. Aufgrund der anhaltenden Eruption gibt es Warnungen vor Ascheregen.

Der Vulkan Kilauea auf Hawaii hat eine Rekordzahl von Lavafontänen ausgespuckt. Forscher hätten seit Beginn der aktuellen Eruptionsphase 48 Lava-Ausbrüche gezählt, erklärte die Geologin Katie Mulliken vom Vulkanobservatorium des US-Bundesstaates im Pazifik.

Die seit Dezember 2024 anhaltende Eruption des Kilauea forme mit ihrer Lava auch das Gelände um den Vulkan neu.

Bisheriger Rekord ist aus den 1980er-Jahren

Mulliken erklärte, zwischen den Lava-Ausstößen gebe es Zeiträume, in denen wenig oder gar keine Lava ausbricht – da das flüssige Gestein aber aus denselben Schloten in einem Krater auf dem Gipfel des Kilauea austrete, handle es sich insgesamt um dieselbe, anhaltende Eruption.

Der bisherige Rekord stamme aus den 1980er-Jahren, als der Vulkan über einen Zeitraum von etwa dreieinhalb Jahren 47 Lavafontänen ausgestoßen habe. Der 1.247 Meter hohe Kilauea gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. Er liegt auf der Insel Big Island, rund 320 Kilometer südlich von Honolulu, der größten Stadt des Bundesstaates Hawaii.

Karte mit der Insel Hawaii, dem Vulkan Kilauea und der Stadt Honolulu

Warnungen vor Asche und vulkanischem Gestein

Am Montag war der Vulkan erneut ausgebrochen. Eine mehr als 200 Meter hohe Lavafontäne und eine Aschewolke bis auf etwa 7.300 Meter über dem Meeresspiegel stiegen auf. Das führte zu Warnungen für die umliegenden Gemeinden.

Nach Angaben des U.S. Geological Survey begann der Ausbruch um 04:40 Uhr (Ortszeit) im Halemaʻumaʻu-Krater, nachdem die Aktivität tagelang zugenommen hatte, einschließlich wiederholter Lavaüberläufe aus dem südlichen Schlot, die Wissenschaftler als Vorboten eines neuen Ausbruchs identifiziert hatten.

Aus dem Hawai’i Volcanoes National Park und dessen Umgebung wurden Asche und vulkanisches Gestein gemeldet, während Wetterwarnungen vor möglichem Ascheregen im Süden und Osten der Insel warnten.

Für die Luftfahrt gilt weiterhin Alarmstufe „Orange“, was auf eine erhöhte vulkanische Aktivität hindeutet. Es könnte Asche freigesetzt werden, die eine Gefahr für Flugzeuge darstellt.

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