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Startseite»Politik»Schweres Erdbeben auf Philippinen: Opferzahl steigt auf 37
Politik

Schweres Erdbeben auf Philippinen: Opferzahl steigt auf 37

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 9, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 09.06.2026 • 11:07 Uhr

Auf den Philippinen suchen Einsatzkräfte nach einem verheerenden Erdbeben weiter nach Überlebenden. Die Zahl der Toten dürfte jedoch noch steigen. Mehr als 1.000 Nachbeben erschweren zudem die Rettungsarbeiten.

Nach einem schweren Erdbeben auf den Philippinen ist die Zahl der Toten auf mindestens 37 gestiegen. Behörden zählten außerdem weitere 480 Verletzte, wie ein Vertreter des Zivilschutz mitteilte. Das Beben der Stärke 7,8 hatte am frühen Montagmorgen die südliche Insel Mindanao erschüttert.

Es wird befürchtet, dass die Opferzahl noch weiter steigen wird. Einsatzkräfte und Soldaten bemühten sich, abgeschnittene Ortschaften zu erreichen. Beschädigte Straßen und Brücken erschwerten es den Einsatzkräften zum Teil zusätzlich, in betroffenen Gebieten zu helfen. Dazu kommen zum Teil heftige Nachbeben, von denen das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie bisher etwa 1.100 Nachbeben zählte.

Internationaler Flughafen beschädigt

Besonders betroffen war die Stadt General Santos City mit etwa 700.000 Einwohnern. Nach ersten Bewertungen wurden mehr als 2.000 Gebäude in mehreren Provinzen schwer beschädigt oder zerstört. Auch die Stromversorgung fiel zeitweise aus. Zunächst ausgegebene Tsunamiwarnungen wurden jedoch wieder aufgehoben.

Beschädigt wurde auch der internationale Flughafen von General Santos City. Nach Angaben von Verkehrsminister Giovanni Lopez wurden der Kontrollturm und die Terminalgebäude beschädigt. Das Erdbeben hatte sich ausgerechnet am ersten Schultag nach den Ferien ereignet. Über 6.200 öffentliche und private Schulen blieben zunächst geschlossen.

Viele Menschen unter Schock

Nach Angaben des Zivilschutzes sind etwa 145.000 Menschen von den Folgen des Bebens betroffen. Etwa 32.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und kamen in Evakuierungszentren oder bei Bekannten unter. Viele Menschen stehen laut Gesundheitsminister Ted Herbosa unter Schock. Betreuer seien im Einsatz, um traumatisierte Menschen zu unterstützen.

Die Philippinen liegen am Pazifischen Feuerring, einer der seismisch aktivsten Regionen der Erde. Dort stoßen mehrere Erdplatten aufeinander. Es kommt deshalb regelmäßig zu starken Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

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