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Politik

Zum kalendarischen Sommeranfang – Hitze und Unwetter

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 21, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Stand: 21.06.2026 • 11:29 Uhr

Ab heute ist offiziell Sommer – und der hat es in sich: In Baden-Württemberg werden bis zu 38 Grad erwartet. Neben der Hitze warnt der Deutsche Wetterdienst aber für den Osten auch vor unwetterartigen Gewittern.

Der kalendarischen Sommeranfang bringt in Deutschland eine heißen Mischung aus Sonne und hohen Temperaturen auf der einen Seite sowie Gewitter und Starkregen auf der anderen Seite.

Im Osten Deutschlands kann es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu heftigen Unwettern kommen. Verantwortlich dafür sei schwüle, heiße Luft. Die Luftmasse berge das Potenzial, dass sich örtlich kräftige Gewitter entwickeln könnten, die bis in den Unwetterbereich gehen, sagte ein Sprecher des DWD in Leipzig.

Verbreitet liegen die Temperatur-Höchstwerte heute laut Prognose erneut über der 30-Grad-Marke. Dies sorge zusammen mit hoher Luftfeuchte für reichlich Gewitterpotenzial, so der Experte.

Unwetterartige Gewitter in Brandenburg und Ostsachsen möglich

Bis zum Mittag liegt der Gewitterschwerpunkt demnach vor allem in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zum Teil liege das an einer Gewitterfront, die aus Niedersachsen kommend im Tagesverlauf nach Osten zieht. Zum Teil würden aber auch stetig neue Gewitter entstehen, etwa über dem Thüringer Wald.

Ab dem Nachmittag und Abend verlagern sich demnach die Gewitter eher über Ostthüringen, das östliche Sachsen-Anhalt weiter nach Brandenburg und Sachsen. Den Schwerpunkt für Gewitter bis hin zu schweren Unwettern werden dabei nach aktuellen Prognosen heute das südliche Brandenburg und Ostsachsen bilden. Dort seien „zumindest unwetterartige Gewitter zu erwarten“ bis zur höchsten Warnstufe vier.

Starkregen und Hagel möglich

Die höchste Stufe vier gilt als extremes Unwetterereignis mit unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben. Dann kann es zu extrem heftigem Starkregen und Hagelschlag verbunden mit Orkanböen kommen.

Auch in anderen Teilen Deutschlands zeigt sich der Sommer in allen Facetten. In Norddeutschland strömt am Rande eines Hochs über der Nordsee etwas kühlere Luft über das Land. Ansonsten bleibt laut DWD aber eine heiße und teilweise feuchte Luftmasse wetterbestimmend.

In Bayern bleibt es hochsommerlich heiß. Heute soll der Höchstwert nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes bei 36 Grad liegen. Im Norden und Osten des Freistaats könnten vereinzelt kräftige Gewitter für Abkühlung sorgen, ebenso im Alpengebiet.

Temperaturen bis 38 Grad in Baden-Württemberg

Heiß bleibt es auch in Baden-Württemberg. Die Höchstwerte liegen laut den Wetterexperten zwischen 31 und 36 Grad, im Breisgau als Teil des Oberrheingrabens werden erneut bis zu 38 Grad erwartet. Vor allem im Bergland könnte es laut SWR-Wetterexperten ungemütlich werden. Es sei mit einzelnen Schauern und Gewittern zu rechnen, teilweise auch mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. In den meisten Regionen Baden-Württembergs bleibe es am Sonntag aber trocken.

In Nordrhein-Westfalen kommt es in sehr schwüler Luft schon in der ersten Tageshälfte gebietsweise zu Schauern und Gewittern, so die Prognose des ARD-Wetterkompetenzzentrums. Zwischenzeitlich kann sich die Sonne durchsetzen. Am Nachmittag und Abend konzentrieren sich teils kräftige Schauer und Gewitter mehr auf Südwestfalen und zur Köln-Bonner-Rheinebene. Die Höchstwerte erreichen in der Köln-Bonner-Rheinebene 33 Grad.

Ausreichend Wasser trinken

Der Deutsche Wetterdienst rät den Menschen angesichts der Temperaturen: „Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl“. Vor allem alte und pflegebedürftige Menschen würden durch die Hitze extrem belastet.

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