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Startseite»Nachrichten»Rund um den Stichtag: Vorsicht, diese Mails kommen nicht vom Finanzamt
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Rund um den Stichtag: Vorsicht, diese Mails kommen nicht vom Finanzamt

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 16, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Rund um den Stichtag Vorsicht, diese Mails kommen nicht vom Finanzamt

Die Verbraucherzentrale warnt vor Phishing-Mails, die angeblich von Elster oder anderen Steuerprogrammen stammen und versuchen, Daten von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu erbeuten. (Foto: dpa)

Steuerportal-Nutzer im Visier von Kriminellen: Haben Sie zuletzt täuschend echt wirkende Mails von Elster oder einem anderen Anbieter bekommen? Dann gilt Vorsicht, ehe Sie einem Betrug aufsitzen.

Am 31. Juli endet für viele Steuerzahler die Abgabefrist für die Steuererklärung 2025. Das wissen auch Kriminelle und machen sich die Aufregung um den Stichtag zunutze, stellt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg (VZBW) fest. Mit gefälschten Mails von Steuerprogrammen wie etwa Elster und anderen privaten Anbietern versuchen sie, Daten von Verbraucherinnen und Verbrauchern abzugreifen.

Auf den ersten Blick ähneln diese Mails tatsächlich echten Mitteilungen des Finanzamts – inklusive offiziell wirkender Steuernummer und dem Hinweis, dass im Portal eine neue Benachrichtigung verfügbar sei. Empfänger der Schreiben werden den Verbraucherschützern zufolge weiter dazu aufgefordert, ihr Konto zu aktualisieren und zu synchronisieren, um die Benachrichtigung öffnen zu können. Dazu sollen sie einen Link in der Mail öffnen und persönliche Daten eingeben.

Hinweise für den Betrug

Spätestens jetzt sollten Betroffene skeptisch werden und die Mail genauer unter die Lupe nehmen, rät Oliver Buttler von der VZBW. Hinweise für einen Betrugsversuch können etwa Anrede und Absender-Adresse liefern. Meist beginne die Mail nämlich nur mit einem „Hallo“ anstelle einer persönlichen Anrede. Zudem stehe neben dem gefälschten und echt wirkenden Absendernamen meist die tatsächliche E-Mail-Adresse, die zu einem vermeintlichen Sicherheitsunternehmen aus Spanien gehört.

„Wer für seine Steuererklärung das Portal Elster oder ähnliche Steuersoftware nutzt, sollte sich am besten direkt dort einloggen und dort prüfen, ob es neue Benachrichtigungen gibt“, rät Buttler. Keinesfalls sollte der Link in der Mail angeklickt oder dort sensible Informationen wie Anmeldedaten und Passwörter angegeben werden. Wer das bereits getan hat, sollte bei Mails und Nachrichten in der Folge besonders kritisch sein, seine Passwörter ändern und verdächtige Abbuchungen vom Konto genau beobachten.

Quelle: ntv.de, awi/dpa

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