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„Es geht ihm gut“: Schreck in der Box: Lewis Hamilton fährt Ferrari-Mechaniker an

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 19, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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„Es geht ihm gut“

Schreck in der Box: Lewis Hamilton fährt Ferrari-Mechaniker an

19.07.2026 | 19:31 Uhr

Lewis Hamiltons Formel-1-Rennen in Spa verläuft alles andere als glatt. Bei einem Boxenstopp fährt der Ferrari-Star auch noch einen Mechaniker an. Der Scuderia-Boss gibt Entwarnung.

Schrecksekunde beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps: Bei seinem Boxenstopp hat Ferrari-Pilot Lewis Hamilton versehentlich einen Mechaniker angefahren. Wie Teamchef Frédéric Vassuer mitteilte, sei der Mechaniker unverletzt, es „geht ihm gut“. Wie die FIA am Abend verkündete, muss Ferrari 30.000 Euro Strafe zahlen. 10.000 Euro davon werden ausgesetzt, wenn dem italienischen Traditionsrennstall in den nächsten zwölf Monaten kein ähnlicher Vorfall unterläuft.

Hamilton musste bei seinem Reifenwechsel gegen Rennmitte zunächst eine Fünf-Sekunden-Strafe absitzen. Diese hatten ihm die Rennkommissare wegen einer Kollision mit Mercedes-Pilot George Russell in der ersten Runde aufgebrummt. Der Mechaniker versuchte dabei, den Frontflügel zu justieren. Hamilton hatte sich zuvor immer wieder über Probleme mit der Balance beklagt.

„Etwas Pech dabei“

Als der Brite losfuhr, traf er den Ferrari-Mechaniker dann leicht. „Ist er in Ordnung?“, fragte Hamilton noch per Funk: „Es wurde grün“. Aus Sicherheitsgründen werden die Boxenstopps in der Formel 1 unter einer Ampelphase durchgeführt. „Es war ein Fehler mit der Prozedur, denn das Licht war grün, Lewis konnte fahren. Es war einfach ein Fehler und etwas Pech dabei“, erläuterte Vasseur bei Sky.

Hamilton beendete das Rennen auf Rang vier hinter Sieger Kimi Antonelli (Mercedes), seinem Ferrari-Kollegen Charles Leclerc und Red-Bull-Star Max Verstappen. Er ist in der Fahrer-WM jetzt mit 159 Punkten Zweiter hinter Antonelli (204).

Hamilton nimmt die Punkte gerne mit

„Wenn man sieht, was passiert ist, den Schaden am Auto, den Unfall gestern, alles, was passiert ist – ich hatte dann auch das falsche Setup -, dann ist es definitiv noch positiv, die Punkte mitzunehmen“, kommentierte Hamilton sein Rennwochenende. Im 3. Freien Training hatte er seinen Ferrari bei einem Austritt beschädigt, seine Crew machte den SF-26 zum Qualifying aber rechtzeitig wieder flott.

Die Strafe für den Unfall mit Russell hielt Hamilton für überzogen. „Ich denke, es war ein Rennunfall. Es war keine Absicht. Er kam von außen, ich war direkt hinter Max (Verstappen). Es ist nicht so, als wäre ich in ihn reingefahren. Es war einfach ein Rennvorfall, ein Unfall. Natürlich ist es nicht toll, dafür bestraft zu werden. Ich hatte dann auch ein paar Beschädigungen am Auto, das hat das Rennen natürlich schwieriger gemacht“, sagte der 41-Jährige. Auch Russell sprach von einer „etwas harten Strafe“ gegen seinen Landsmann.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar

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