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Startseite»Nachrichten»Werbung für Trump: Musk will Republikaner wieder im Wahlkampf unterstützen
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Werbung für Trump: Musk will Republikaner wieder im Wahlkampf unterstützen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 30, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Werbung für TrumpMusk will Republikaner wieder im Wahlkampf unterstützen

Zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit war Musk ein enger Vertrauter. Danach kühlte sich das Verhältnis deutlich ab. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Elon Musk spendete im Wahlkampf 2024 Millionen von Dollar an die republikanische Partei. Seiner Meinung nach ist er verantwortlich für Trumps Wiederwahl. Zur Kongresswahl im November will der Tesla-Chef wieder mitmischen – trotz des langen Bruchs mit dem US-Präsidenten.

Tech-Milliardär Elon Musk will trotz eines zwischenzeitlichen Zerwürfnisses mit US-Präsident Donald Trump bei der anstehenden Parlamentswahl wieder in großem Stil dessen Republikanische Partei unterstützen. Die von Musk gebildete Organisation America PAC werde sich im Wahlkampf unter anderem auf Werbung fokussieren, berichtete die Website „Axios“ unter Berufung auf informierte Personen. Der ranghohe Trump-Berater James Blair sagte „Axios“, die Rückkehr von America PAC werde den Republikanern einen „enormen Schub geben“.

Musk hatte im Präsidentschaftswahlkampf 2024 mehr als 250 Millionen Dollar an Trump gespendet. Das brachte ihm zum Beginn von Trumps zweiter Amtszeit im Weißen Haus die Rolle eines engen Vertrauten ein. Er war oft an der Seite des Präsidenten zu sehen und wurde mit der Kürzung der Ausgaben des Staatsapparats betraut. Musk und seine Mitstreiter im Kürzungs-Gremium DOGE gingen dabei zum Teil äußerst rabiat vor. So wurde die Entwicklungshilfe „in den Holzhäcksler geworfen“, wie er das formulierte. Es folgten Proteste, die auch auf das Geschäft des von Musk geführten Elektroauto-Herstellers Tesla durchschlugen.

Zur Jahresmitte 2025 folgte der Bruch zwischen Musk und Trump nach einem Streit um ein vom Präsidenten vorangetriebenes Steuergesetz. Musk behauptete danach öffentlich, ohne seine Hilfe wäre Trump gar nicht wiedergewählt worden. Trump sagte, der Milliardär sei nur verärgert, weil er Elektroauto-Subventionen gestrichen habe. Später versöhnten sich Trump und Musk zwar, aber das Verhältnis blieb distanziert.

Wähler mobilisieren

Die Abstimmung Anfang November, bei der das gesamte Repräsentantenhaus und rund ein Drittel des Senats zur Wahl stehen, wird die Handlungsfähigkeit Trumps im Rest seiner Amtszeit stark beeinflussen. Aktuell halten seine Republikaner die Mehrheit in beiden Parlamentskammern. Sollten die Demokraten ihnen auch nur eine davon abnehmen, können sie Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung blockieren und sie mit Ermittlungen in Ausschüssen unter die Lupe nehmen.

Blair lobte bei „Axios“, dass Musks America PAC bei der Präsidentenwahl 2024 ein „essenzieller Partner“ gewesen sei, um Wähler zu mobilisieren. Die Organisation hatte sich damals insbesondere auf die sogenannten „Swing States“ konzentriert, die zwischen Republikanern und Demokraten umkämpft sind – und meist letztlich den Ausgang einer Präsidentenwahl entscheiden. Aktuelle Umfragewerte für mehrere Kandidaten der Republikaner in umkämpften Wahlbezirken sehen nicht gut aus. Experten bringen das unter anderem mit der Unzufriedenheit über Trump und die wegen des Iran-Kriegs gestiegenen Benzinpreise in Verbindung.

Quelle: ntv.de, raf/dpa

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