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Startseite»Nachrichten»Adenauer: Hatten Betrugsproblem : Modekette von Kanzler-Enkel meldet Insolvenz an 
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Adenauer: Hatten Betrugsproblem : Modekette von Kanzler-Enkel meldet Insolvenz an 

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 4, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Adenauer: Hatten Betrugsproblem Modekette von Kanzler-Enkel meldet Insolvenz an 

Adenauer-Filiale in der Kölner Einkaufsstraße Breite Straße. (Foto: picture alliance / CHROMORANGE)

Mehrere Dutzend Filialen und ein Umsatz in zweistelliger Millionehöhe – die Modekette Adenauer & Co ist zahlungsunfähig und überschuldet. Der Chef, ein Enkel Konrad Adenauers, sieht sich als Opfer. 

Die Modekette Adenauer & Co, gegründet vom Enkel des früheren Bundeskanzlers, ist insolvent. Für das Unternehmen, das in mehr als 40 Filialen Freizeitmode mit maritimem Einschlag verkauft, wurde am Amtsgericht Düsseldorf ein Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet, wie aus Mitteilungen auf dem Portal Insolvenzbekanntmachungen hervorgeht. Insgesamt sind fünf solcher Verfahren veröffentlicht, darunter über die Adenauer Holding GmbH.

Demnach wurde ein Verfahren in Eigenverwaltung für die Firma mit Sitz in Kaarst bei Düsseldorf angeordnet und der Rechtsanwalt Holger Rhode als Sachverwalter bestellt.  

Adenauer & Co verkauft Freizeitkleidung wie Kapuzenpullis, T-Shirts und Blusen und betrieb nach eigenen Angaben zuletzt mehr als 45 Filialen in Deutschland, Österreich und Spanien. Urlauber kannten die sogenannten „Strandhäuser“ etwa von den Inseln Föhr, Fehmarn und Juist. Mehr als 200 Beschäftigte sorgten für einen Umsatz von etwa 40 Millionen Euro, wie Andreas Adenauer, Enkel des früheren Bundeskanzlers Konrad Adenauer, der „Wirtschaftswoche“ sagte.

„Es wurden Gelder veruntreut“ 

Dem Bericht zufolge machten dem Unternehmen nicht nur wirtschaftliche Probleme zu schaffen. Gründer Adenauer spricht zudem von Betrug von an einem Standort in der Türkei. „Es wurden Gelder veruntreut“, sagte er der „Wirtschaftswoche“. Er sei mit gefälschten Zahlen hinters Licht geführt worden. „Unser Problem ist nicht das Produkt. Wir hatten ein Betrugsproblem“, sagte Adenauer.

Wie es mit den Modehäusern nun weitergeht, ist unklar. Im Insolvenzverfahren dürften nun Filialschließungen folgen, erwartet der Firmengründer. Die Sanierungsmaßnahmen sollen im Oktober abgeschlossen sein, berichtet die „Wirtschaftswoche“. Demnach sollen mehrere Investorengruppen Interesse an einem Einstieg bei Adenauer & Co. gezeigt haben. 

Quelle: ntv.de, vpe/dpa

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