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Startseite»Nachrichten»Um Lösegeld zu erpressen: Hacker wollen Wall Street mit simplem Telefon-Trick täuschen
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Um Lösegeld zu erpressen: Hacker wollen Wall Street mit simplem Telefon-Trick täuschen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 7, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Um Lösegeld zu erpressenHacker wollen Wall Street mit simplem Telefon-Trick täuschen

Reuters konnte nicht feststellen, bei welchen Unternehmen die Angriffe erfolgreich waren. (Foto: REUTERS)

Sie nehmen Dutzende US-Finanzunternehmen ins Visier: Hacker versuchen laut einem Bericht, an Passwörter von Mitarbeitern zu gelangen. Dabei nutzen sie eine bestimmte Taktik – die zeigt, wie effektiv einfache Täuschungen trotz hochentwickelter Sicherheitsprogramme sein können.

Hacker haben in den vergangenen Wochen mit einer Welle von Anrufen versucht, in die Netzwerke von Dutzenden führenden US-Finanzunternehmen einzudringen. Zu den Zielen gehörten Finanzinvestoren wie Blackstone, KKR und Apollo Global Management, wie aus einem veröffentlichten Bericht von Google und von der Nachrichtenagentur Reuters ausgewerteten Daten hervorgeht. Die Angreifer versuchen, an Passwörter von Mitarbeitern zu gelangen, um Lösegeld zu erpressen. Reuters konnte nicht feststellen, bei welchen Unternehmen die Angriffe erfolgreich waren.

Die Hacker nutzen dabei eine als „Social Engineering“ bekannte Taktik. Sie geben sich in Anrufen bei Mitarbeitern als IT-Abteilung des eigenen Unternehmens aus und drängen die Angesprochenen dazu, ihre Passwörter oder Sicherheitsmerkmale auf einer gefälschten Webseite zu aktualisieren. Geben die Mitarbeiter ihre Daten ein, können die Angreifer diese samt der zur Absicherung nötigen Codes abgreifen und die Konten übernehmen. Experten zufolge zeigt die Vorgehensweise, dass trotz hochentwickelter Sicherheitsprogramme oft einfache Täuschungen am effektivsten sind.

Dem Bericht zufolge haben die Angreifer, die unter Namen wie „Redact“ oder „Pink“ auftreten, ihren Fokus zuletzt auf Finanzinvestoren, Anwaltskanzleien und Ratingagenturen verlagert. Zuvor hatten sie es auch auf Firmen wie den Fahrdienstleister Uber und den Jeans-Hersteller Levi Strauss abgesehen. Google zufolge zielen die Hacker auf Branchen, von denen sie sich hohe Lösegeldzahlungen versprechen. Die betroffenen Finanzunternehmen lehnten eine Stellungnahme größtenteils ab oder reagierten nicht auf Anfragen.

Quelle: ntv.de, are/rts

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