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Startseite»Nachrichten»Rückendeckung für FIFA-Präsident: Südamerikas Fußball-Boss preist „großartige Arbeit“ Infantinos
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Rückendeckung für FIFA-Präsident: Südamerikas Fußball-Boss preist „großartige Arbeit“ Infantinos

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 8, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Rückendeckung für FIFA-Präsident

Südamerikas Fußball-Boss preist „großartige Arbeit“ Infantinos

08.08.2026 | 09:08 Uhr

Während die UEFA betont, das Verhältnis zu Gianni Infantino ist nachhaltig geschädigt, hat der FIFA-Boss andernorts noch Befürworter. Etwa in Südamerika. Bei einem Besuch in Kolumbien erhält er Lob.

Der unter Druck geratene FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich bei seinem Besuch in Kolumbien die Rückendeckung mehrerer südamerikanischer Fußball-Verbände gesichert. Allen voran Alejandro Dominguez, Präsident des Kontinentalverbandes CONMEBOL, zeigte sich nach einem Treffen in Cali versöhnlich. Dominguez betonte die Verdienste Infantinos und warb zugleich für einen konstruktiven Umgang innerhalb des internationalen Fußballs.

„Man kann die großartige Arbeit von Infantino nicht ignorieren. Wir müssen weiterhin durch Dialog für den Fußball arbeiten. Es ist dabei gar nicht notwendig, immer einer Meinung zu sein“, sagte Dominguez in Kolumbien am Rande der Amtseinführung des ultrarechten Präsidenten Abelardo de la Espriella. Zu dieser war auch Infantino gereist.

Mit seinen Äußerungen stellte sich der CONMEBOL-Boss hinter den FIFA-Präsidenten, der nach seinem gescheiterten Projekt des Verkaufs von WM-Anteilen Fehler zugegeben und um Entschuldigung gebeten hatte. Anders als bei der europäischen UEFA, dem Verband von Nord- und Mittelamerika CONCACAF sowie dem asiatischen Verband AFC zeigte das in Südamerika offenbar Wirkung. Auch die Verbände aus Argentinien und Paraguay erklärten ihre Unterstützung für Infantino.

Am Freitag schlossen sich auch die Verbände aus Venezuela und Ecuador dieser Linie an. Beide begrüßten, entsprechend einer Stellungnahme der CONMEBOL, den Rückzug des umstrittenen Plans zur Gründung einer kommerziellen Gesellschaft, die privaten Investoren offenstehen sollte.

In einem Schreiben an Infantino bekräftigte zudem der Präsident des ecuadorianischen Verbandes, Francisco Egas Larreategui, sein Vertrauen in den FIFA-Chef. Er habe Vertrauen in Infantino „sowie in diejenigen, die den Fußball derzeit führen, damit sie weiterhin zum Wohl unseres Sports arbeiten“, schrieb Egas Larreategui.

Verwendete Quellen: ntv.de, ara/sid

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