Mehrere Verletzte im KrankenhausDeutscher Reisebus stürzt in Norwegen um
In Zentralnorwegen verunglückt ein Reisebus mit mehreren deutschen Touristen. Nach Polizeiangaben kippt das Fahrzeug in einer Kurve in einen Graben. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.
Ein deutscher Reisebus ist in Norwegen umgestürzt – es gibt mehrere verletzte Touristen. Laut dem öffentlich-rechtlichen Rundfunksender NRK, der sich auf Polizeiangaben beruft, sind 34 Deutsche an Bord des Busses gewesen. Mehrere Businsassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Vier Businsassen seien in mehrere Krankenhäuser gebracht worden.
Der Reisebus war in Zentralnorwegen in der Region Trøndelag unterwegs gewesen, als nach Angaben des Norwegischen Senders auf der Fernstraße E6 in einer Kurve umkippte. Der Bus lag neben der Straße im Grünen auf der Seite. Warum sich der Unfall ereignete, ist bisher unklar. Laut dem Medienbericht soll mutmaßlich kein anderes Fahrzeug beteiligt gewesen sein.
Laut dem norwegischen Rundfunksender NRK mussten Ersthelfer kurz nach dem Unfall zunächst Scheiben mit einem Hammer einschlagen, um zu den Verletzten im Reisebus zu gelangen. Eine Augenzeugin beschrieb die Situation als „etwas chaotisch“.
Um den deutschen Urlaubern schnell zu helfen, hat die Gemeinde Namsskogan laut dem norwegischen Sender einen Krisenstab eingerichtet. Die leicht Verletzten wurden mit einem Bus in ein kommunales Betreuungszentrum gebracht, wo ein psychosoziales Team für die teils traumatisierten Fahrgäste bereitstehen soll.
Trøndelag ist eine Provinz im Zentrum von Norwegen und bildet die geografische Brücke zwischen dem Süden und dem Norden des Landes. Die Region erstreckt sich rund um den Trondheimsfjord bis hin zur schwedischen Grenze und wird von Trondheim, der drittgrößten Stadt Norwegens, geprägt. Der Trondheimsfjord ist der drittlängste Fjord Norwegens und eine beliebte Touristenregion.
