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Startseite»Nachrichten»Restmängel bremsen ICE noch aus: Mehrheit der Züge zwischen Hamburg und Berlin trotz Sanierung unpünktlich
Nachrichten

Restmängel bremsen ICE noch aus: Mehrheit der Züge zwischen Hamburg und Berlin trotz Sanierung unpünktlich

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 8, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Restmängel bremsen ICE noch ausMehrheit der Züge zwischen Hamburg und Berlin trotz Sanierung unpünktlich

Fahrgäste, die zwischen Hamburg und Berlin pendeln, kommen zuletzt oft verspätet am Zielort an. (Foto: IMAGO/Martin Wagner)

Bis Juni hat die Bahn die stark frequentierte Strecke zwischen Hamburg und Berlin saniert. Dennoch erreichen die Fernzüge zuletzt mehrheitlich verspätet die beiden Metropolen. Der Bahn-Konzern verspricht Besserung.

Auf der frisch sanierten Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin war zuletzt nur jeder vierte Zug pünktlich. Von Mitte Juni bis Mitte Juli kamen lediglich 25,8 Prozent aller Fernzüge pünktlich ans Ziel, bestätigte die Deutsche Bahn einen Bericht der „Bild“-Zeitung.

Grund für die Verspätungen seien andauernde Restarbeiten an der für 2,7 Milliarden Euro sanierten Bahnstrecke, welche die Züge immer wieder ausbremsten. Die Deutsche Bahn stuft Züge erst ab einer Verzögerung von 5:59 Minuten offiziell als verspätet ein.

Die rund 280 Kilometer lange Strecke wurde von August 2025 bis Juni 2026 einer Generalsanierung unterzogen. Während der Sanierung wurden unter anderem 165 Kilometer Gleise und fast 250 Weichen erneuert sowie 28 Bahnhöfe modernisiert. Die Gesamtkosten lagen deutlich über den ursprünglich veranschlagten 2,2 Milliarden Euro. 

Eine Sprecherin der Deutschen Bahn betonte, in den nächsten Wochen würden Softwareupdates in den Stellwerken Nauen und Büchen spürbare Verbesserungen bringen. Aktuell liefen auf einzelnen Abschnitten noch technische Abnahmen und Softwareumstellungen in den Stellwerken für den Hochgeschwindigkeitsbetrieb. 

Zudem würden auf der gesamten Strecke Restmängel beseitigt und Optimierungen durchgeführt, die erst im laufenden Betrieb hätten erkannt werden können, erklärte die Bahn-Sprecherin. Dafür seien während einzelner Nächte in den kommenden Wochen Sperrungen mit Auswirkungen auf den Zugverkehr erforderlich. Im August finden daher Arbeiten in der Nacht vom 15. auf den 16. August sowie in der Nacht vom 29. auf den 30. August statt. Auch im September sind weitere Arbeiten an der Strecke an einzelnen Nächten vorgesehen. 

Die Sperrungen seien so geplant, dass sie außerhalb der Hauptreisezeiten liegen, betonte die Bahn. Einzelne Fern- und Güterzüge sollen umgeleitet werden. Für den Regionalverkehr werde in den betroffenen Nächten ein Ersatzverkehr eingerichtet.

Quelle: ntv.de, bho/dpa

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