„Alles noch nicht bestätigt“
DFB-Spielerin Freigang spricht erstmals über Doping-Verfahren
09.08.2026 | 13:40 Uhr
Sie spielt, sie erzielt Tore – aber abseits des Fußballplatzes wird gegen Laura Freigang ermittelt. Verpasste Dopingkontrollen können eine Sperre nach sich ziehen. Für die Nationalspielerin ist es „natürlich nicht einfach“.
Nationalspielerin Laura Freigang hat sich erstmals öffentlich zu den Doping-Ermittlungen gegen sie geäußert. „Das ist alles noch nicht abgeschlossen und alles noch nicht bestätigt, deshalb ist es eine offene Situation“, sagte die Stürmerin des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt nach dem 2:0-Sieg in der Champions-League-Qualifikation gegen Malmö FF in einem Interview des Hessischen Rundfunks.
Die 28-Jährige soll innerhalb von zwölf Monaten gleich drei Dopingtests verpasst haben, weshalb der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes seit Anfang Juni gegen Freigang ermittelt. Solange das Verfahren nicht abgeschlossen ist, darf die 44-fache Nationalspielerin weiter am Spielbetrieb teilnehmen.
„Das ist natürlich nicht einfach, aber mir geht es gut. Ich habe ein gutes Umfeld und bin großer Hoffnung und guter Dinge, dass alles gut ausgeht“, sagte Freigang. Sie sei dankbar „für die ganze Unterstützung. Ich bekomme sehr viel positiven Zuspruch“, berichtete die Angreiferin.
Zu dem Fall selbst darf sie sich während des laufenden Verfahrens nicht äußern. Kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatte Freigang auf Instagram mitgeteilt, dass es sich bei den verpassten Kontrollen nicht um bewusst vermiedene Kontrolltermine gehandelt habe, „sondern um Unstimmigkeiten bzw. Missverständnisse in den täglich zu aktualisierenden und umfassenden Angaben, die wir als Nationalspielerinnen tages- und stundenaktuell im System zu aktualisieren haben“.
Zumindest auf dem Platz zeigt sich Freigang von der Causa derzeit unbeeindruckt. Beim 2:0 gegen Malmö im Finale des Mini-Qualifikationsturniers zur Königsklasse erzielte sie beide Treffer. „Ich bin glücklich, dass ich Tore geschossen habe. Das macht immer Spaß“, sagte Freigang.
Verwendete Quellen: ntv.de, ara/dpa
