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Startseite»Nachrichten»Auftragsfertigung boomt: Intel will mit neuen Aktien Milliarden einsammeln
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Auftragsfertigung boomt: Intel will mit neuen Aktien Milliarden einsammeln

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 10, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Auftragsfertigung boomtIntel will mit neuen Aktien Milliarden einsammeln

Intel stockt seine Investitionen in diesem Jahr auf. (Foto: picture alliance / Jens Niering)

Der Chiphersteller Intel spielt im KI-Rennen eine untergeordnete Rolle. Vom Boom profitiert der Konzern dennoch. Denn in den Rechenzentren arbeiten auch herkömmliche Halbleiter. Zudem boomt das Geschäft für Dritte. Nun braucht das Unternehmen für Investitionen frisches Geld.

Intel will bei Investoren frisches Kapital einsammeln und damit den Ausbau seiner Chip-Auftragsfertigung finanzieren. Der Halbleiter-Hersteller kündigte den Verkauf neuer Aktien im Volumen von 15 Milliarden Dollar an. Der einstige Branchenprimus befindet sich mitten in einem Konzernumbau. Dank des Sanierungskurses von Firmenchef Lip-Bu Tan hat sich der Kurs der Intel-Papiere in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verfünffacht. An der Wall Street büßten die Papiere knapp fünf Prozent ein. Die Titel des Intel-Großaktionärs Nvidia verloren rund ein halbes Prozent ein.

Intel hat zwar den Trend zu Hochleistungschips für Künstliche Intelligenz (KI) verschlafen. In den Rechenzentren, die derzeit weltweit aus dem Boden schießen, kommen aber auch traditionelle Zentralprozessoren (CPUs) zum Einsatz. Für die Nutzung bereits trainierter KI-Modelle und den Einsatz sogenannter KI-Agenten, die Aufgaben weitgehend eigenständig erledigen, werden ebenfalls CPUs benötigt.

Intels Auftragsfertigungssparte, die in den vergangenen Jahren milliardenschwere Verluste anhäufte, kann die Nachfrage nach eigenen Angaben nicht mehr befriedigen. Das Unternehmen will daher im laufenden Jahr nun 20 Milliarden statt 18 Milliarden Dollar in den Ausbau der Produktion investieren.

Intel gewann in den vergangenen Monaten unter anderem den Internetkonzern Google und das Raumfahrtunternehmen SpaceX als Kunden. Zudem erwägt Nvidia, Intel mit der Produktion eines neuen Prozessors zu beauftragen. Mit dem iPhone-Anbieter Apple laufen ebenfalls Verhandlungen.

Quelle: ntv.de, jwu/rts

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