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Startseite»Nachrichten»„Wahnsinnig verliebt“ : Nicole Kidman hätte für Tom Cruise ihre Karriere aufgegeben 
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„Wahnsinnig verliebt“ : Nicole Kidman hätte für Tom Cruise ihre Karriere aufgegeben 

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 13, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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„Wahnsinnig verliebt“ Nicole Kidman hätte für Tom Cruise ihre Karriere aufgegeben 

Nicole Kidman blickt gefasst auf ihre zwei Scheidungen zurück. (Foto: picture alliance / AP Photo/Evan Agostini)

Von 1990 bis 2001 waren Nicole Kidman und Tom Cruise ein Ehepaar. Sie sei vor dieser Ehe gewarnt worden, erklärt sie nun – und offenbart, wie stark ihre Gefühle für ihre Ex dennoch waren. 

Nicole Kidman blickt nach einem turbulenten Jahr nach vorn, wie sie im Interview mit der britischen Ausgabe der Zeitschrift „Vogue“ offenbart. Ungewohnt offen spricht die Schauspielerin dort über ihr neues Leben nach der Scheidung von Country-Sänger Keith Urban.  

Es ist Kidmans zweite gescheiterte Ehe. Von 1990 bis 2001 war die 59-Jährige mit Schauspielkollege Tom Cruise verheiratet. Auch darüber spricht sie mit der „Vogue“ und erinnert sich daran, wie jung sie gewesen sei, als sie Cruise das Jawort gegeben hat. Plötzlich habe sie einen weltberühmten Filmstar zum Ehemann gehabt. Für sie habe sich das jedoch ganz natürlich angefühlt. „Wir haben uns einfach wahnsinnig ineinander verliebt, so einfach war das“, erklärt die Schauspieler rückblickend. 

Tom-Cruise-Nicole-Kidman-1993-Photo-By-Michael-Ferguson-PHOTOlink-Photo-via-Newscom-picture-alliance
Damals war es die große Liebe: Tom Cruise und Nicole Kidman im Jahr 1993. (Foto: picture alliance / Newscom)

Schon damals hätten Menschen sie gewarnt, die Ehe mit Cruise könne negative Auswirkungen auf ihre berufliche Zukunft haben. Kidman habe das nicht interessiert. „Ich bin verliebt. Ich will verheiratet sein“, habe sie damals gedacht. Selbst ihre Karriere wäre für sie zweitrangig gewesen: „Ich dachte mir: ‚Sollte ich den Mann, den ich liebe, etwa nicht heiraten? Natürlich werde ich meine Karriere aufgeben. Das ist mir egal!'“ 

Dass Beziehungen und Trennungen auch mit jahrzehntelanger Lebenserfahrung nicht einfacher werden, macht Kidman an anderer Stelle deutlich. Die Frage, ob es ihr bei der Trennung von Keith Urban geholfen habe, dass sie bereits eine sehr öffentliche Scheidung hinter sich hat, verneinte sie im „Vogue“-Interview. Es sei „alles neu“ – und zwar „jedes Mal“.  

Die Ehe mit Keith Urban endete nach 19 Jahren. Im vergangenen September machten der Musiker und die Schauspielerin ihre Trennung publik. Anfang Januar 2026 wurde die Ehe offiziell geschieden.  

Über die Gründe für die Trennung wolle sie nicht sprechen, zeigte sich aber dankbar, dass ihr privates Umfeld in dieser schwierigen Phase für die dagewesen sei. Ihre Kinder gäben ihrem Leben einen besonderen Sinn, für sie würde sie alles andere stehen und liegen lassen. Ihnen wolle sie vor allem vermitteln, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein seien und sich auf die Unterstützung ihrer Familie verlassen könnten. 

„Sehr ängstlich und zutiefst verletzlich“

Kidman beschriebt sich in dem aktuellen Interview als einen Menschen, der eher mit dem Herzen als mit dem Kopf entscheidet. Sie wolle Dinge ausprobieren, Fehler machen, scheitern, wieder aufstehen und weitergehen. Das vergangene Jahr sei nicht einfach gewesen. Sie habe eine andere Vorstellung davon gehabt, wie ihr Leben verlaufen würde. Nun müsse sie sich an die neue Realität anpassen. Ihre Zukunft sei derzeit „völlig ungewiss“. Zeitweise sei sie „sehr ängstlich und zutiefst verletzlich“ gewesen. Doch statt sich zurückzuziehen, wolle sie mit „enorm viel Hoffnung“ nach vorne gehen. 

Aktuell genieße sie ihren „Europa-Sommer“ zwischen London, Ibiza, Paris und Portofino, erklärte Kidman. Vor allem auf Ibiza setze sie auf ein Kontrastprogramm:  „Ich spiele entweder Scrabble oder ich gehe aus.“ Für die Clubnächte esse sie gegen 22:30 Uhr zu Abend und gehe anschließend gegen ein Uhr auf einen Rave. Manchmal setze sie eine dunkle Perücke auf, um unerkannt zu bleiben. „Solange ich von Menschen umgeben bin – also, solange ich Leute dabei habe -, geht es mir gut. Das brauche ich.“ 

Quelle: ntv.de, csp/spot

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