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Startseite»Nachrichten»Bröckelt die Front der Gegner?: Katar und Co.: Arabisches Sextett stützt FIFA-Boss Infantino
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Bröckelt die Front der Gegner?: Katar und Co.: Arabisches Sextett stützt FIFA-Boss Infantino

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 13, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Bröckelt die Front der Gegner?

Katar und Co.: Arabisches Sextett stützt FIFA-Boss Infantino

13.08.2026 | 18:50 Uhr

Der angezählte FIFA-Präsident Gianni Infantino erhält Unterstützung von sechs arabischen Fußballverbänden – darunter zwei aus Asien. Sie sprechen ihm „Vertrauen“ aus und wollen die „enge Zusammenarbeit“ fortsetzen.

Im erbitterten Machtkampf um den Job des FIFA-Präsidenten hat der in der Kritik stehende Amtsinhaber Gianni Infantino die gemeinsame Rückendeckung von sechs arabischen Fußballverbänden erhalten. Darunter befinden sich Ex-WM-Gastgeber Katar und der Libanon als zwei asiatische Verbände, die sich damit offen gegen ihren Kontinentalverband (AFC) stellen.

Das Sextett, zu dem auch Marokko, Ägypten, Mauretanien und Sudan gehören, sprachen Infantino in einer gemeinsamen Erklärung ihr Vertrauen aus. Die Verbände sicherten dem 56 Jahre alten Schweizer die „volle Unterstützung“ bei seiner im kommenden Jahr angestrebten Wiederwahl zu.

„Wir, die unterzeichnenden Führungskräfte unserer jeweiligen Fußballverbände, bekunden unsere volle Unterstützung für Herrn Gianni Infantino, den Präsidenten der FIFA, und bekräftigen unser Vertrauen in seine Führung sowie in sein anhaltendes Engagement für die weltweite Entwicklung des Fußballs“, hieß es in dem Statement, aus dem unter anderem die Nachrichtenagentur AP zitierte.

„Erfolgreichere Zukunft für den Weltfußball“

Die Unterzeichner bekräftigten ferner, „die enge Zusammenarbeit mit ihm fortzusetzen, um eine stärkere und erfolgreichere Zukunft für den Weltfußball zu gestalten, Chancen zu schaffen und den Beitrag des arabischen Fußballs zum globalen Spiel weiter zu erhöhen.“

Erst zu Wochenbeginn hatten die Dachverbände von Europa (UEFA), Asien (AFC), Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik (Concacaf) in einem offenen Brief ihre Forderung nach einem Neuanfang an der Spitze des Weltverbandes erneuert. Katar hatte sich bereits zuvor für Infantino ausgesprochen.

Der Schweizer steht wegen seines gescheiterten Plans, die Rechte an den Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, massiv in der Kritik. Dennoch strebt Infantino auf dem FIFA-Kongress im März kommendes Jahres seine Wiederwahl an.

Verwendete Quellen: ntv.de, dbe/dpa

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