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Startseite»Nachrichten»Logistikbasis schwer getroffen: Bericht: Verheerender iranischer Angriff befeuerte Flugzeugträger-Chaos
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Logistikbasis schwer getroffen: Bericht: Verheerender iranischer Angriff befeuerte Flugzeugträger-Chaos

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 15, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Logistikbasis schwer getroffenBericht: Verheerender iranischer Angriff befeuerte Flugzeugträger-Chaos

Die „USS Abraham Lincoln“ ist im Dauereinsatz. (Foto: picture alliance / abaca)

Die „USS Abraham Lincoln“ ist für das US-Militär am Krieg gegen den Iran beteiligt. Doch der langwierige Einsatz im Nahen Osten legt große Problemstellen auf dem Flugzeugträger offen. Diese sind einem Bericht zufolge auch auf einen erfolgreichen iranischen Schlag zurückzuführen.

Die Versorgungsprobleme auf dem US-Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ hängen offenbar mit einem massiven iranischen Angriff auf eine US-Basis zusammen. Das berichtet die „New York Times“. Bereits wenige Tage nach Kriegsbeginn sei ein wichtiger Versorgungsstützpunkt der USA in Bahrain mit Raketen und Drohnen angegriffen worden.

Weite Teile der Basis wurden zerstört, darunter auch ein Logistikzentrum der US-Navy, welches bereits seit Jahrzehnten als Drehkreuz für die Nachschubversorgung eingesetzt wurde. Der kurze Nachschubweg für die Schiffe der US-Marine, die am Krieg gegen den Iran beteiligt waren und die Häfen des Teheraner Regimes blockieren sollten, war damit zerstört.

Auf einen anderen Stützpunkt innerhalb der Region, der nicht vom Iran aus mit Raketen und Drohnen erreichbar ist, konnte das Militär jedoch nicht ausweichen. Stattdessen fiel die Wahl auf die unter britischer Kontrolle stehende Insel Diego Garcia – 3500 Kilometer vom Einsatzort der „USS Abraham Lincoln“ entfernt.

Essen wurde rationiert

Die Insel südlich der Malediven wurde zum zentralen Logistikhub für die im Golf von Oman operierenden US-Schiffe. Doch die Versorgungswege waren dementsprechend ausgedehnt und trugen auf dem Flugzeugträger zur mitunter schlechten Versorgungslage bei.

Die „Navy Times“ hatte zudem von mehreren Suizidversuchen in der jüngeren Vergangenheit auf dem Schiff berichtet. Ferner war die Rede von verschimmelten Duschen, nur sporadisch warmem Wasser oder auch rationierten Mahlzeiten und Seife. Defekte Toiletten sowie zermürbende Schichten von 12 bis 16 Stunden ohne freie Tage trugen ebenso zur Frustration auf dem Schiff bei.

Die US-Militärzeitung „Stars and Stripes“ berichtete von besorgten Familien, die ihrer Wut über die Zustände bei einer Townhall-Veranstaltung in San Diego freien Lauf ließen. Eine Angehörige soll berichtet haben, dass ihr Ehemann ihr geschrieben habe, „er hoffe, dass er morgen nicht mehr aufwache“. In dem Bericht wird auch von enormen psychischen Druck auf die Besatzungsmitglieder gesprochen.

Iran versuchte Diego Garcia zu attackieren

Die Verlagerung des logistischen Hauptquartiers auf die Südpazifikinsel Diego Garcia könnte zudem eine Erklärung für einen iranischen Angriff liefern. Ende März hatte das Teheraner Regime mit zwei Raketen versucht, die Insel zu erreichen. Jedoch wurde einer der Flugkörper abgeschossen, der andere fiel sogar bereits vorzeitig in den Pazifik. Auf dem dortigen US-Stützpunkt entstand keinerlei Schaden.

Die mögliche Nutzung der Insel zur Führung des Angriffskriegs gegen den Iran sorgte auch für Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem damaligen britischen Premierminister Keir Starmer. Der Labour-Regierungschef verweigerte den USA zuerst die Insel für den Kampfeinsatz zu nutzen. Erst Anfang März gab er diese für „spezifische und limitierte Defensivzwecke“ frei.

Die „USS Abraham Lincoln“ war am 21. November 2025 in San Diego im US-Bundesstaat ausgelaufen, um eigentlich im Südchinesischen Meer Dienst zu leisten. Sie wurde jedoch noch vor den am 28. Februar begonnenen US-israelischen Angriffen auf den Iran in die Krisenregion umgeleitet und ist inzwischen über 250 Tage im Dauereinsatz.

Dem Flugzeugträger winkt nun aber die Ablösung. Wie US-Medien berichteten soll die „USS George Washington“ als Ersatz in die Region kommen und den Platz der „USS Abraham Lincoln“ einnehmen, um den Druck auf den Iran aufrechtzuerhalten.

Quelle: ntv.de, lme

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