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Startseite»Nachrichten»Präsident kooperiert mit USA: Kolumbiens Militär zerstört Drogenlabor mit 1,8 Tonnen Kokain
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Präsident kooperiert mit USA: Kolumbiens Militär zerstört Drogenlabor mit 1,8 Tonnen Kokain

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 15, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Präsident kooperiert mit USAKolumbiens Militär zerstört Drogenlabor mit 1,8 Tonnen Kokain

Kolumbianische Einsatzkräfte vernichten zuletzt vermehrt Koka-Plantagen. (Archivbild) (Foto: picture alliance/dpa/colprensa)

Der Großteil des weltweiten Kokains stammt aus kolumbianischer Produktion. Der neue rechtsgerichtete Präsident verschärft die Gangart gegen Drogenbanden. Das südamerikanische Land schließt sich dazu auch Trumps militärischer Anti-Drogen-Allianz an.

In Kolumbien hat die Armee ein Drogenlabor zerstört und mehr als 1,8 Tonnen Kokain sichergestellt, teilten der neue Präsident Abelardo de la Espriella und das Verteidigungsministerium des südamerikanischen Landes bei X mit. Die Operation fand in der Kleinstadt Mercaderes im Südwesten des Landes statt.

Vor wenigen Tagen trat Kolumbien auch Trumps militärischer Anti-Drogen-Bündnis „The Shield of the Americas“ bei. Dabei vereinbarten Kolumbien und USA laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth unter anderem gemeinsame militärische Operationen im Kampf gegen die Drogenkartelle.

De la Espriella bezeichnete den Einsatz als „schweren Schlag gegen den Drogenhandel“ und ordnete die Produktionsstätte der linksgerichteten Rebellengruppe ELN („Nationale Befreiungsarmee“) zu. Es ist die größte aktive Guerillaorganisation im Land. Der Großteil des weltweiten Kokains stammt aus kolumbianischer Produktion.

De la Espriella: „Drogenhandel ist der Feind Kolumbiens“

„Wir schlagen weiter zu gegen die illegalen Ökonomien, die den Terrorismus und die Gewalt finanzieren. Der Drogenhandel ist der Feind Kolumbiens, und wir werden ihn unerbittlich bekämpfen“, erklärte der Präsident, der sich selbst „El tigre“ („Der Tiger“) nennt. Der rechtsgerichtete Politiker hatte im Wahlkampf die Sicherheitsfrage und den Kampf gegen die Drogenbanden ins Zentrum seiner Kampagne gestellt. Er war dabei von US-Präsident Donald Trump unterstützt worden.

Die ELN hat eine direkte Verbindung zum Drogenhandel stets bestritten. Ihr Anführer Antonio Garcia hatte im Januar erklärt, seine Gruppe erhebe zwar Steuern von Kokainhändlern, betreibe aber keine Kokainlabors und Drogenhandelsrouten. Die ELN wurde Anfang der 1960er Jahre gegründet und verfügt über etwa 5000 Kämpfer in Kolumbien und Venezuela.

Quelle: ntv.de, bho/dpa

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