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Startseite»Nachrichten»„Stufen jeden als Feind ein“: Iran warnt Länder vor Teilnahme an Trumps Wirtschaftskrieg
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„Stufen jeden als Feind ein“: Iran warnt Länder vor Teilnahme an Trumps Wirtschaftskrieg

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 23, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Stufen jeden als Feind ein“Iran warnt Länder vor Teilnahme an Trumps Wirtschaftskrieg

Irans Sicherheitsratschef Rezaei zielt auf US-Konzerne in der Goldregion. (Foto: picture alliance / NurPhoto)

Trump will das Mullah-Regime mit härteren Sanktionen überziehen. Nun versuchen die USA, Verbündete dafür zu gewinnen. Teheran kontert mit einer Gegendrohung. Jedes Land, das Washington beispringe, werde man als feindlich betrachten.

Teheran hat allen Länder, die sich am Wirtschaftskrieg der USA gegen den Iran beteiligen, mit ihrer Einstufung als „Feinde“ gedroht. Der Leiter des nationalen Sicherheitsrats des Iran, Mohsen Rezaei, warnte im Staatsfernsehen alle Länder in der Region „und auf der ganzen Welt“ davor, „sich dem von den USA geführten Wirtschaftskrieg anzuschließen“. Sie würden dann vom Iran als „Feind“ betrachtet. 

US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch angesichts der stockenden Verhandlungen mit Teheran einen umfassenden „Wirtschaftskrieg“ gegen den Iran angekündigt. Es werde sich um „die vernichtendste Wirtschaftsoperation“ aller Zeiten handeln, erklärte er. Zudem drohte Trump jedem Land, das den Iran unterstütze oder mit ihm Geschäfte mache, mit „enormen“ Strafmaßnahmen. 

Die US-Regierung rief ihre Verbündeten sowie China zur Unterstützung dieses „Wirtschaftskriegs“ auf. Die Regierung in Peking wies dies jedoch zurück. Am Montag will US-Finanzminister Scott Bessent sich in einer Pressekonferenz dazu äußern, wie genau Washington den wirtschaftlichen Druck auf den Iran erhöhen will. 

Mullahs nehmen US-Konzerne ins Visier

Rezaei sagte dazu nun, bislang habe sein Land „keinerlei wirtschaftlichen Interessen Amerikas angegriffen“, sondern lediglich Militärstützpunkte. Wenn die USA aber weitere Wirtschaftssanktionen gegen den Iran verhängten, werde sein Land Erdöl- und andere Unternehmen angreifen, die die USA rund um den Iran besäßen. 

Ende Februar hatte mit US-israelischen Angriffen und der Tötung des seit Jahrzehnten im Iran herrschenden obersten Führers Ali Chamenei der Iran-Krieg begonnen. Trump begründete die Angriffe mit der Gefahr, die vom iranischen Atomprogramm ausgehe. Auf eine Waffenruhe im April folgte im Juni die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens, das binnen 60 Tagen zu einer dauerhaften Friedensregelung führen sollte. Derzeit ist aber weder eine diplomatische noch eine militärische Lösung zur Beilegung des Konflikts in Sicht.

Quelle: ntv.de, mau/AFP

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