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Startseite»Nachrichten»Nach Klopp-Kritik: „Kein Friendly Takeover“: Watzke kontert Hoeneß
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Nach Klopp-Kritik: „Kein Friendly Takeover“: Watzke kontert Hoeneß

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 26, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Nach Klopp-Kritik

„Kein Friendly Takeover“: Watzke kontert Hoeneß

25.08.2026 | 18:12 Uhr

Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß sieht durch die Verpflichtung von Jürgen Klopp und dessen Berater Marc Kosicke eine Art „Friendly Takeover“ beim Deutschen Fußball-Bund. DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke weist das deutlich zurück.

Hans-Joachim Watzke hat Uli Hoeneß nach dessen Kritik an Bundestrainer Jürgen Klopp deutlich widersprochen. Der BVB-Boss verweist im Interview mit RTL/ntv und Sky auf die jüngere DFB-Vergangenheit und sagt mit Blick auf Hansi Flick und Julian Nagelsmann: „Die letzten beiden Bundestrainer kamen vom FC Bayern – da hat auch niemand gesagt, das ist ein Friendly Takeover.“

Hoeneß hatte im Interview mit RTL/ntv und Sky vor wenigen Tagen den neuen Bundestrainer gelobt, allerdings auch Kritik ausgeteilt. „Er wird, wie man ihn kennt, sehr hart arbeiten. Er wird auch vieles anders machen. Und es wird vieles besser werden. Aber man muss ihm Zeit geben und man darf vor allem nicht glauben, dass er der Messias ist“, sagte Hoeneß. Und weiter: „Was mir in der Geschichte nicht gefällt, ist, dass sein Berater Marc Kosicke mit eingekauft wurde. Ich weiß nicht genau, was er da machen soll. Das halte ich für ein Problem. Mir kommt die ganze Geschichte vor wie ein ‚Friendly Takeover‘. Klopp und Co. haben den DFB übernommen und das halte ich für falsch.“

Da habe er eine andere Meinung als Hoeneß, betonte Watzke nun. „Ich weiß nicht, was das mit ‚Friendly Takeover‘ zu tun hat“, „Das ist mir dann etwas zu viel. Und dass man einem Trainer mit der Reputation eines Jürgen Klopp auch einen gewissen Gestaltungsspielraum einräumt, das ist nun mal so. […] Das weiß Uli am allerbesten.“

WM-Blamage: Hoeneß startet Frontal-Angriff auf DFB

Watzke sieht fast schon Euphorie

Hoeneß selbst habe beim FC Bayern auch „die besten Trainer der Welt gehabt“, ergänzte Watzke. „Das ist ganz normal, jeder Trainer hat auch ein paar Vorstellungen, was seinen Staff angeht. Vincent Kompany hat auch ein paar Leute mitgebracht. Das hat mit Friendly Takeover nichts zu tun.“

Unter dem neuen Bundestrainer sieht der BVB-Chef schon einen positiven Stimmungswandel aufziehen. „Diese tiefe Depression, die wir alle empfunden haben, nachdem wir früh nach Hause fahren mussten, die ist in Deutschland fast schon zur Euphorie geworden“, so Watzke. „Die Leute freuen sich wieder. Man wird auch wieder positiv auf die Nationalmannschaft angesprochen.“

Für Jürgen Klopp sei es „eine neue Situation, man muss ihn auch in diese Situation reinwachsen lassen“. Die Rolle als Bundestrainer sei eine andere, als Klopp bisher kennt. „Als Vereinstrainer hast du deine Jungs jeden Tag versammelt und kannst mehr einwirken. Er wird versuchen, die Jungs in eine Richtung marschieren zu lassen und dann muss man ihn einfach machen lassen. Mein Vertrauen zu ihm ist riesengroß. Lasst ihn einfach machen und dann wird am Ende etwas Gutes dabei rauskommen.“

Das vollständige Interview ist morgen ab 00:25 Uhr beim RTL-Nachtjournal Spezial – „Hans-Joachim Watzke im Interview“ zu sehen.

Verwendete Quellen: ntv.de, msc

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