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Startseite»Nachrichten»US-Aktien geben nach: Inflationsdaten beunruhigen die Wall Street
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US-Aktien geben nach: Inflationsdaten beunruhigen die Wall Street

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 26, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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US-Aktien geben nachInflationsdaten beunruhigen die Wall Street

Nvidia-Aktien gaben vor dem Quartalsbericht etwas nach. (Foto: REUTERS)

Vor Veröffentlichung der Nvidia-Zahlen hält die Wall Street den Atem an. Das Börsenschwergewicht öffnet seine Bücher erst nach Börsenschluss. Überraschend hohe Inflationsdaten lassen derweil die Sorgen vor einer Zinserhöhung wachsen.

Jüngste US-Inflationsdaten und die anstehenden Quartalszahlen des KI-Vorreiters Nvidia haben die Wall Street am Mittwoch ausgebremst. Der US-Standardwerteindex Dow Jones verlor 0,2 Prozent auf 53.464 Punkte. Der technologielastige Nasdaq schloss kaum verändert bei 26.130 Zählern und auch der breit gefasste S&P 500 bewegte sich wenig und ging bei 7676 Stellen aus dem Handel.

Einem Bericht des Handelsministeriums zufolge stieg die jährliche Inflationsrate in den USA im Juli auf 3,7 Prozent und lag damit leicht über den Erwartungen. Die Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal um 1,5 Prozent. Die Daten heizten die Spekulationen über den künftigen Zinskurs der US-Notenbank Fed an. Die Anleger blicken nun gespannt auf die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh auf dem Notenbanker-Treffen in Jackson Hole am Freitag. Die aktuellen Zahlen reichten zwar nicht aus, um die Ausgangslage für die Zinssitzung im September zu verändern, sagte Ellen Zentner, Chefvolkswirtin bei Morgan Stanley Wealth Management. Wenn jedoch weitere Daten in die gleiche Richtung deuteten, könnte die Fed stärker unter Druck geraten, ihre abwartende Haltung aufzugeben. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September liegt laut dem FedWatch-Tool der CME aktuell bei 38,1 Prozent.

Meta legt nach Vergleich zu

Bei den Einzelwerten standen die Aktien von Nvidia im Fokus, die im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Bilanzvorlage nach Börsenschluss nachgaben. Nachbörslich stiegen die Kurse wieder – der Chip-Riese hatte mit einem Rekordquartal die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Zu den Gewinnern des Tages zählte Meta. Die Papiere der Facebook-Mutter legten zu, nachdem der Konzern einem Vergleich über bis zu 18 Milliarden Dollar sowie umfassenden Änderungen an Facebook und Instagram zugestimmt hatte. Damit sollen Klagen von US-Bundesstaaten beigelegt werden, wonach die Plattformen Kindern schaden.

Die Aktien des Softwareherstellers Intuit gaben nach einer enttäuschenden Umsatzprognose nach. Die Papiere des Lebensmittelherstellers J.M. Smucker profitierten hingegen davon, dass der Umsatzrückgang nicht so stark ausfiel, wie befürchtet.

Quelle: ntv.de

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