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Startseite»Nachrichten»Fünf Milliarden pro Schiff: Bericht: Kosten für neue Bundeswehr-Fregatten explodieren
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Fünf Milliarden pro Schiff: Bericht: Kosten für neue Bundeswehr-Fregatten explodieren

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 27, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Fünf Milliarden pro SchiffBericht: Kosten für neue Bundeswehr-Fregatten explodieren

Die Kosten für das beim Verteidigungsministerium angesiedelte Projekt steigen deutlich. (Foto: picture alliance/dpa)

Die deutsche Marine soll im Zuge der Zeitenwende mit acht neuen Flugabwehr-Fregatten ausgestattet werden. Doch die Nachrüstung verschlingt viele Milliarden Euro mehr als bisher geplant. Eine Komponente soll dafür besonders verantwortlich sein.

Bei einem weiteren großen Rüstungsprojekt der Bundeswehr laufen einem Bericht zufolge die Kosten aus dem Ruder. Die Kosten für die acht neuen Flugabwehr-Fregatten des Typs F127 für die Marine sollen sich nach aktuellen Schätzungen auf mehr als 40 Milliarden Euro summieren – statt der ursprünglich geplanten 26 Milliarden Euro, berichtete der „Spiegel“. Der geschätzte Preis sei damit pro Schiff auf mehr als fünf Milliarden Euro gestiegen.

Grund für die gestiegenen Kosten seien vor allem die Preise für die hochmodernen Aegis-Waffensysteme aus den USA, heißt es in dem Bericht. Diese sollen die Marine in die Lage versetzen, von See aus Raketen, Drohnen und sogar Hyperschallwaffen abzufangen. Die Planung für die F127-Fregatten läuft bereits seit Jahren, bisher seien allerdings nur Vorverträge geschlossen.

Wegen der Preissteigerung werde das Projekt derzeit im Verteidigungsministerium „intensiv betrachtet“, hieß es unter Berufung auf „Insider“. Auch unter den Haushältern der Koalition gebe es Zweifel, ob das Vorhaben noch realisierbar ist.

Offiziell wollte das Wehrressort keine Auskunft zum Status des Projekts geben. Eine Sprecherin sagte dem „Spiegel“, der Finanzbedarf für die F127-Kriegsschiffe setze sich aus einem Anteil Schiffbauvertrag, weiteren Anteilen für Beschaffungen von Waffensystemen aus den USA über das sogenannte Foreign Military Sales-Verfahren (FMS) sowie sonstigen Beistellungen des öffentlichen Auftraggebers zusammen.

„Da für den nationalen Schiffbauvertrag und einzelne FMS-Anteile noch keine verbindlichen Angebote vorliegen, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine belastbare Aussage zum Preis der Schiffe getroffen werden“, sagte die Sprecherin.

Quelle: ntv.de, lme/AFP

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