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Startseite»Nachrichten»„Bereiten uns auf Oktober vor“: Selenskyj-Vertrauter rechnet mit neuen Russland-Gesprächen
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„Bereiten uns auf Oktober vor“: Selenskyj-Vertrauter rechnet mit neuen Russland-Gesprächen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 12, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Bereiten uns auf Oktober vor“Selenskyj-Vertrauter rechnet mit neuen Russland-Gesprächen

„Wir bereiten uns vor“: Kyrylo Budanow klingt nicht gerade euphorisch. (Foto: picture alliance / SvenSimon-ThePresidentialOfficeU)

Nach der Reise der Trump-Berater nach Moskau und Kiew hält Selenskyjs Vertrauter neue Friedensgespräche im Oktober für möglich. Der Kreml schließt das nicht aus, äußert sich jedoch skeptisch über die Erfolgsaussichten.

Die Ukraine bereitet sich ukrainischen Medienberichten zufolge auf eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit Russland und den USA im Oktober vor. Ziel sei es, den seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden Krieg zu beenden, sagte der Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, am Rande einer Konferenz in Kiew. „Wir bereiten uns vor. Im Oktober“, wurde er zitiert. 

Vor einigen Tagen hatten die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner Gespräche in Moskau und Kiew geführt. Es war ihr erster Besuch in der russischen Hauptstadt seit Februar und ihre erste Reise in die ukrainische Hauptstadt überhaupt. Witkoff sprach im Anschluss von einer neuen Dynamik in den Verhandlungen. Selenskyj erklärte, die beiden US-Vertreter hätten „sehr brauchbare, wertvolle Ideen“ präsentiert. Als mögliche Gastgeber für ein neues Dreiertreffen schlug er die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate oder die Schweiz vor. 

Peskow: Dialog wird wohl fortgesetzt

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, Moskau schließe eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche nicht aus. Es sei jedoch noch zu früh, um über Zeit und Ort zu sprechen. Der Kreml gehe davon aus, dass die USA, Russland und die Ukraine den Dialog „in absehbarer Zeit“ fortsetzen könnten. „Eine andere Frage ist jedoch, wie erfolgreich dieser Dialog sein wird – das lässt sich derzeit nur schwer vorhersagen, da sich die Lage vor Ort für die Ukrainer von Mal zu Mal verschlechtert“, behauptete er. 

Das letzte dreiseitige Treffen hatte es im Februar in Genf gegeben. Danach waren die von den USA geführten diplomatischen Bemühungen ins Stocken geraten, da sich die US-Regierung auf den Konflikt mit dem Iran konzentrierte. Zwischen der Ukraine und Russland bestehen weiterhin große Meinungsverschiedenheiten über die Bedingungen für eine Beendigung des Krieges. Ein zentraler Streitpunkt ist das Schicksal der noch von der Ukraine kontrollierten Gebiete in der ostukrainischen Donbass-Region. Moskau beansprucht diese für sich, konnte sie jedoch trotz jahrelanger schwerer Kämpfe bislang nicht erobern. 

Quelle: ntv.de, mau/rts/dpa

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