Privatsphäre der 14-Jährigen Tochter von Collien Fernandes erwirkt Unterlassungserklärung gegen Mutter
Mit ihren öffentlichen Vorwürfen gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen hat Collien Fernandes eine breite Debatte ausgelöst. Nun bekommt der Konflikt eine neue Wendung: Ihre minderjährige Tochter geht juristisch gegen ihre Mutter vor. Fernandes sieht sich selbst als Opfer einer öffentlichen Kampagne.
Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes hat nach Angaben der Anwälte ihrer Tochter eine Unterlassungserklärung abgegeben. Damit verpflichte sie sich, bestimmte Sachverhalte aus der Privatsphäre der 14 Jahre alten Tochter nicht erneut öffentlich zu machen, teilten die Anwälte mit. Vater des Kindes Fernandes‘ Ex-Mann Christian Ulmen, mit dem sie derzeit eine gerichtliche Auseinandersetzung führt.
Die Tochter habe in der Vergangenheit und aktuell mehrfach ausdrücklich darum gebeten, dass persönliche Angelegenheiten und Details aus ihrem Privatleben nicht zum Gegenstand öffentlicher Erzählungen ihrer Mutter gemacht würden, hieß es in der Mitteilung. Mit der Unterlassungserklärung werde dieser ausdrücklich geäußerte Wunsch nun endlich respektiert. Um welche konkreten Informationen es geht, erklärten die Anwälte der 14-Jährigen nicht. Auf RTL-Anfrage teilten sie mit, Collien Fernandes habe „bestimmte Sachverhalte aus der Privatsphäre“ ihrer Tochter auf ihrem Instagram-Kanal mit ihren Followern geteilt. „Dies ist ihr jetzt verboten.“
Fernandes will sich zu dem Themenkomplex derzeit nicht weiter äußern. Das teilte sie über ihr Management mit. „Nach wie vor finde ich, dass dieser Themenkomplex nicht in die Öffentlichkeit gehört. Daher werde ich mich hierzu aktuell nicht weiter äußern“, erklärte Fernandes. Sie kritisierte, dass ihrer Meinung nach „mithilfe von anwaltlichen Pressemitteilungen“ gegen sie gearbeitet und die Öffentlichkeit gesucht werde.
Fernandes richtet seit einiger Zeit öffentlich Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Ulmen. Sie wirft ihm neben körperlichen Übergriffen vor, Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber pornografische Darstellungen verbreitet zu haben. Dabei geht es nicht um Deepfakes. Ihre Vorwürfe hatten eine breite Debatte über sexualisierte Gewalt im Internet und Demonstrationen in mehreren deutschen Städten ausgelöst. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.
