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Anwalt: Vorwürfe „völlig haltlos“: Selena Gomez wehrt sich gegen Millionenklage

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 16, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Anwalt: Vorwürfe „völlig haltlos“Selena Gomez wehrt sich gegen Millionenklage

Gegen das von Selena Gomez mitgegründete Mental-Health-Startup Wondermind wurde im August 2026 eine Millionenklage eingereicht. (Foto: picture alliance / abaca)

Sängerin Selena Gomez wird verklagt. Investoren ihres Start-ups Wondermind werfen ihr Täuschung vor und fordern mehr als eine Million Dollar. Die Vorwürfe seien allerdings faktisch und rechtlich haltlos, sagt nun Gomez‘ Anwalt.

Selena Gomez reagiert auf die Klage gegen sie und ihre Geschäftspartnerin mit deutlichen Worten. Die Sängerin und Schauspielerin wird gemeinsam mit ihrer Mutter Mandy Teefey und der ehemaligen Geschäftspartnerin Daniella Pierson im Zusammenhang mit dem Mental-Health-Start-up Wondermind verklagt. Nun kündigt Gomez‘ Anwalt an, juristisch gegen die Vorwürfe vorzugehen.

„Die Vorwürfe, Selena Gomez habe in irgendeiner Weise Betrug oder ein anderes Fehlverhalten begangen, sind sowohl in faktischer als auch in rechtlicher Hinsicht völlig haltlos“, erklärte Anwalt Mathew S. Rosengart gegenüber dem US-Magazin „People“. Man werde die Anschuldigungen entschieden zurückweisen und einen Antrag auf Abweisung der Klage stellen.

Investoren fordern rund 1,2 Millionen Dollar

Die Klage wurde in dieser Woche vor einem Bundesgericht im US-Bundesstaat Delaware eingereicht. Kläger sind zwei Unternehmen, die nach eigenen Angaben rund 1,2 Millionen US-Dollar in Wondermind investiert haben. Sie werfen Gomez, Teefey und Pierson unter anderem vor, Investoren über die Infrastruktur, Führung und wirtschaftlichen Aussichten des Unternehmens getäuscht zu haben.

Wondermind wurde 2021 von Gomez, ihrer Mutter und Pierson gegründet. Das Unternehmen sollte sich dem Thema mentale Gesundheit widmen und Nutzern Möglichkeiten bieten, ihre sogenannte „mentale Fitness“ zu stärken. Gomez war unter anderem als Mitgründerin und Verantwortliche für Marketing und Wirkung des Unternehmens vorgesehen.

Die Investoren behaupten nun, zentrale Versprechen seien nicht umgesetzt worden. Unter anderem sei eine geplante App nie entwickelt worden, auch angekündigte Kooperationen und weitere Projekte seien nicht zustande gekommen. Zudem werfen sie den Verantwortlichen vor, sie nicht über die zunehmenden finanziellen und organisatorischen Probleme informiert zu haben.

Gomez soll selbst Millionen investiert haben

Gomez‘ Seite weist die Darstellung zurück. Eine Quelle aus ihrem Umfeld hatte bereits im vergangenen Jahr gegenüber „People“ erklärt, dass die Sängerin selbst Millionen in Wondermind investiert habe – auch nachdem sie von finanziellen Schwierigkeiten erfahren habe. Gleichzeitig sei sie nicht in das Tagesgeschäft des Unternehmens eingebunden gewesen.

Auch Pierson bestreitet die gegen sie erhobenen Vorwürfe. Sie erklärte, sie habe eigenes Geld in das Unternehmen gesteckt und kein Gehalt bezogen. Teefey hat sich bislang nicht öffentlich zu der aktuellen Klage geäußert.

Die aktuelle Klage folgt auf Berichte über interne Probleme bei Wondermind aus dem vergangenen Jahr. Unter anderem hatten „Forbes“ und „The Cut“ über finanzielle Schwierigkeiten und Konflikte innerhalb des Unternehmens berichtet. Die Investoren geben an, erst durch solche Veröffentlichungen auf die Probleme aufmerksam geworden zu sein.

Ob die Klage überhaupt inhaltlich verhandelt wird, ist derzeit offen. Gomez‘ Anwalt kündigte bereits an, einen Antrag auf Abweisung der gegen sie gerichteten Vorwürfe einzureichen. Damit dürfte der Streit um Wondermind zunächst vor allem vor Gericht weitergehen.

Quelle: ntv.de, hny/spot

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