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Startseite»Nachrichten»Im Gegenzug für Investmentdeals: Trump kassiert Gebühr für Schiffsfracht in Straße von Hormus wieder
Nachrichten

Im Gegenzug für Investmentdeals: Trump kassiert Gebühr für Schiffsfracht in Straße von Hormus wieder

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 14, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Im Gegenzug für InvestmentdealsTrump kassiert Gebühr für Schiffsfracht in Straße von Hormus wieder

Trump erklärte auf Truth Social, er wolle die Einnahmen stattdessen mit „massiven“ Handels- und Investitionsabkommen erzielen, die die Golfstaaten mit den USA abschließen wollten.

Überraschende Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg: Einen Tag nach Verkündung einer 20-prozentigen US-Gebühr für Schiffsfracht in der Straße von Hormus lässt Trump den Plan wieder fallen.

Nur einen Tag nach der Ankündigung einer Gebühr für die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus rückt US-Präsident Donald Trump wieder von seiner Idee ab. Nach «äußerst produktiven Gesprächen» mit namentlich nicht genannten Vertretern von Staaten im Nahen Osten habe er beschlossen, die Gebühr „durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die verschiedenen Golfstaaten mit den Vereinigten Staaten abschließen werden“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Der Präsident behauptete, dass die nicht bezifferten Investitionen „massiv“ und von Vorteil für die Golfstaaten werden würden. Unklar war zunächst, mit wem Trump gesprochen hat und ob Golfstaaten tatsächlich derartigen Plänen zugesagt haben.

Trump hatte erst am Montag die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. In diesem Zuge sagte er auch, dass die USA fortan für die sichere Durchfahrt der für den weltweiten Ölhandel strategisch wichtige Meerenge aus «Fairnessgründen» Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen. Dies solle die Kosten, die im Zuge der Sicherstellung der Passage anfallen, kompensieren. Der Prozess und die Umsetzung würden umgehend beginnen, schrieb er weiter. 

Auf Trumps Vorstoß gab es prompt Kritik. Die Weltschifffahrtsorganisation IMO erinnerte daran, dass gemäß internationalem Recht die Passage weiterhin zoll- und gebührenfrei bleiben müsse. Auch die deutschen Reeder kritisierten Trumps Ankündigung.

Quelle: ntv.de, jki/dpa

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