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Startseite»Nachrichten»„Beste Art und Weise“: Enzo Fernandez feiert Argentiniens Spielweise
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„Beste Art und Weise“: Enzo Fernandez feiert Argentiniens Spielweise

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 22, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Beste Art und Weise“

Enzo Fernandez feiert Argentiniens Spielweise

Im WM-Finale steht Enzo Fernandez im Fokus. Kurz vor der Verlängerung fliegt er mit Gelb-Rot vom Platz. Die Fußball-Welt zürnt über die Provokationen des Teams. Fernandez lobt die Auftritte Argentiniens dagegen in den höchsten Tönen.

Die bisweilen überharte Spielweise und die Provokationen der argentinischen Nationalmannschaft haben nach dem WM-Finale weltweit Kritik ausgelöst. „Das war kein Fußball, den ich sehen möchte“, fasste Rekordspieler und TV-Experte Lothar Matthäus das Geschehen bei RTL/Sky zusammen. ntv.de-Experte Arie van Lent gingen die Argentinier mit ihrer Herangehensweise sogar richtig „auf den Keks“.

Enzo Fernández war einer der Übeltäter und musste in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit wegen eines Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz. Nach Schlusspfiff kam es zu mehreren unschönen Aktionen und Tumulten, in die unter anderem Leandro Paredes involviert war. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Zunächst war von einer Roten Karte nach der Partie die Rede. Allerdings erklärte die FIFA laut BBC später, dass es in diesem Moment keine disziplinarischen Maßnahmen gegen Paredes gegeben habe.

Prügelei nach Finale: Argentinier geht auf Gegner los

Der ehemalige Nationalspieler Thomas Hitzlsperger war von den Unsportlichkeiten entsetzt. „Ich dachte, die paraguayische Mannschaft ist schlecht aufgetreten, aber Paredes, Fernandez, Otamendi und die ganze Truppe? Ekelhafte Sportler“, schrieb er bei X.

Argentinien spielt mit „Stolz und Bescheidenheit“

Etwas anders sieht das Enzo Fernandez selbst. Auf Instagram zog er nach dem Finale ein positives Fazit. „Seit Jahren präsentiert sich diese Mannschaft auf die beste Art und Weise“, schrieb der 25-Jährige. Das Team zeige, dass es beim Wettkampf nicht nur ums Gewinnen gehe, „sondern darum, alles für das Trikot zu geben und niemals aufzugeben“.

Selbstkritik suchte man vergebens. Die Mannschaft habe immer ihre Verantwortung übernommen und ihr Bestes gegeben und „die Farben mit Stolz, Bescheidenheit und Engagement verteidigt“, ergänzte Fernandez. Auf die Gelb-Rote Karte ging er nicht ein. Der Profi des FC Chelsea bedankte sich bei den argentinischen Fans für die Unterstützung und erklärte, es sei die größte Ehre seiner Karriere, das argentinische Trikot zu tragen. Er werde „weiterhin jedes Mal alles geben, wenn ich es verteidigen darf“. Es klingt nach einer Drohung.

Verwendete Quellen: ntv.de, msc

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