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Startseite»Nachrichten»Angriffe in Straße von Hormus: Trump will Iran für Schäden an Schiffen zur Kasse bitten
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Angriffe in Straße von Hormus: Trump will Iran für Schäden an Schiffen zur Kasse bitten

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 24, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Angriffe in Straße von HormusTrump will Iran für Schäden an Schiffen zur Kasse bitten

Der Iran beansprucht die Kontrolle über die Straße von Hormus. Schiffe, die sich abseits festgelegter Routen bewegten, wurden angegriffen. (Foto: picture alliance/dpa/Xinhua)

Immer wieder attackiert der Iran Handelsschiffe in der Straße von Hormus. Seit fast zwei Wochen greifen die USA deshalb nachts Militäranlagen in der Islamischen Republik an. Trump verkündet nun eine weitere Maßnahme.

Inmitten des Streits um die Straße von Hormus will US-Präsident Donald Trump den Iran für Schäden an Schiffen und Frachtgut zur Rechenschaft ziehen. Jegliche Schäden dieser Art würden ab sofort mit iranischem Geld beglichen, das von den USA kontrolliert werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Damit bezog er sich offensichtlich auf eingefrorene iranische Vermögenswerte. Unklar blieb allerdings, wie genau Trump das Vorgehen rechtlich begründen will. Der US-Präsident sprach von einer „fairen und gerechten Vorgehensweise“, selbst wenn die Entschädigungen erheblich sein könnten. 

Der Iran-Krieg war Anfang des Monats erneut eskaliert, nachdem Irans Streitkräfte Handelsschiffe in der Straße von Hormus beschossen hatten. Trump nannte die für den globalen Ölhandel wichtige Meerenge in seinem Post nun nicht explizit. Seit Tagen greift das US-Militär aber immer wieder Ziele im Iran an, mit der erklärten Absicht, den Iran an weiteren Attacken auf Handelsschiffe und Seeleute zu hindern.

Wieder Angriffe in der Nacht

Auch in der Nacht zu Freitag – der 13. in Folge – war die US-Luftwaffe über dem Iran aktiv. Örtliche Medien meldeten mehrere Explosionen. Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete, es seien unter anderem Gebiete nahe den Städten Ahwaz, Andimeschk und Omidiyeh in der Provinz Chusestan Ziel von US-Attacken gewesen. Auch aus dem Bereich der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie bei der Großstadt Bandar Abbas gebe es Berichte über Explosionen, hieß es. 

Nach gut zwei Stunden erklärte das US-Regionalkommando Centcom die Angriffswelle für beendet. Man habe unter anderem Kommandozentralen, Drohnenlager und Küstenüberwachungsanlagen ins Visier genommen.

Quelle: ntv.de, ino/dpa

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