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Startseite»Politik»Hitzewelle sorgt für Rekordabsatz von Wasser und Eis
Politik

Hitzewelle sorgt für Rekordabsatz von Wasser und Eis

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 28, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 28.07.2026 • 10:21 Uhr

Die Hitzewelle Ende Juni hat hierzulande für Rekordverkäufe bei Mineralwasser und Speiseeis gesorgt. Aber auch Limonaden und Biermischgetränke waren als Abkühlung beliebt.

Viel trinken und sich abkühlen: Während der Hitzewelle Ende Juni in weiten Teilen Deutschlands ist der Absatz von Mineralwasser und Speiseeis hierzulande auf Rekordwerte gestiegen. So wurden in der letzten Juniwoche 77 Prozent mehr stilles Wasser und 63 Prozent mehr Sprudelwasser gekauft als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025.

Auch der Speiseeis wurde deutlich mehr verkauft: In der Woche vom 22. bis zum 28. Juni wurde zudem 90 Prozent mehr Speiseeis abgesetzt. Das geht aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes hervor, die heute veröffentlicht wurden. Die Statistiker haben dafür Scannerdaten in großen Supermarktketten ausgewertet.

„Alle drei Warengruppen verzeichneten in dieser Woche mit Extremtemperaturen um die 40 Grad Celsius jeweils die höchsten Absatzmengen, die seit Beginn des Betrachtungszeitraums ab Anfang 2023 gemessen wurden“, heißt es.

Auch Plus bei Bier und Limonaden

Neben Wasser und Speiseeis wurden auch bei anderen Getränken Rekordmengen abgesetzt: So war etwa der Absatz von Biermischgetränken in der letzten Juniwoche 63 Prozent höher als in einer durchschnittlichen Sommerwoche.

Auch der Absatz von alkoholfreiem Bier wuchs um 38 Prozent, der von Limonade um 34 Prozent, der von Cola um 32 Prozent. „Der Absatz erreichte jedoch keinen Höchststand“, betonten die Statistiker.

Nächste Hitzewelle steht bevor

Ende Juni waren die Temperaturen in vielen Orten Deutschlands deutlich über die Marke von 40 Grad Celsius gestiegen. Und die nächste Hitzewelle steht bereits bevor: Heute werden im Südwesten 33 Grad erwartet, am Donnerstag sind am Oberrhein und in Franken sogar 39 Grad möglich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte.

DWD-Meteorologe Markus Eifried rät dazu, in der kommenden Nacht die Fenster zu öffnen: „Die Nacht zum Mittwoch ist die letzte kühle Nacht zum Durchlüften“ – mit Tiefstwerten zwischen zehn und 20 Grad.

Nach Berechnungen des Robert Koch-Instituts (RKI) hat die Hitzewelle im Juni zu etwa 5.100 hitzebedingten Todesfällen geführt. Dem RKI zufolge führt die Hitzeeinwirkung selten unmittelbar zum Tod. Meist sei es die Kombination aus Hitze und Vorerkrankungen. Besonders gefährdet seien daher ältere Menschen und Personen mit Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen.

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