US-Basen im Visier TeheransTrump will Iran nach Angriffen in Jordanien „windelweich prügeln“
Drohungen von US-Präsident Trump in Richtung der Führung Teherans sind seit Monaten fast an der Tagesordnung. Ernst genommen werden sie dort vermutlich kaum. Grund für die jüngste rhetorische Eskalation des Republikaners sind Angriffe auf US-Einrichtungen.
US-Präsident Donald Trump hat Teheran einem Medienbericht zufolge mit einer „harten“ Reaktion auf die iranischen Angriffe in Jordanien gedroht. „Wir werden sie hart treffen. Sie werden Prügel beziehen“, zitierte ein Reporter des US-Senders „Fox News“ den Präsidenten. „Wir werden sie verdammt windelweich prügeln“, habe Trump die Iraner beschimpft.
Der Iran hatte nach Angaben der Revolutionsgarden „einen US-Luftwaffenstützpunkt und das US-Zentralkommandozentrum in Jordanien“ angegriffen. Die Angriffe wurden nach US-Angaben abgewehrt. Die jordanische Armee teilte mit, sie habe fünf aus dem Iran abgefeuerte Raketen abgefangen und abgeschossen.
Es war der erste iranische Angriff auf Länder in der Region seit Freitag, als die USA und die Islamische Republik ihre Angriffe zunächst eingestellt hatten. Davor hatten sie sich zwei Wochen lang gegenseitig beschossen.
Die USA und Saudi-Arabien flogen ihrerseits in der Nacht zu Mittwoch nach US-Angaben Angriffe im Irak. Diese hätten sich gegen „mit dem Iran verbündete Terroristen“ gerichtet, erklärte das zuständige US-Regionalkommando Centcom. Bei den Angriffen wurden nach Angaben pro-iranischer Milizen im Irak mindestens 20 Menschen getötet. Trump erklärte, diese nächtlichen Angriffe seien mit der Regierung in Bagdad „koordiniert“ gewesen. Der Irak hatte die Angriffe zuvor als „eklatante Verletzung der Souveränität des Irak“ verurteilt.
