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Startseite»Nachrichten»„Luce“ ab 550.000 Euro zu haben: Ferraris umstrittenes E-Auto erreicht Verkaufsziel frühzeitig
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„Luce“ ab 550.000 Euro zu haben: Ferraris umstrittenes E-Auto erreicht Verkaufsziel frühzeitig

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 30, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Luce“ ab 550.000 Euro zu habenFerraris umstrittenes E-Auto erreicht Verkaufsziel frühzeitig

Kritiker spotteten und Fans waren wütend – dennoch sollen bereits alle für 2026 geplanten Verkäufe von Ferraris „Luce“ erfolgt sein. (Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Spott, Wut, Unverständnis – die Reaktionen auf die Präsentation von Ferraris E-Auto „Luce“ sind vielfältig, vor allem aber negativ. Wird das Fahrzeug deshalb zum Ladenhüter? Keineswegs, wie ein Bericht zeigt. Scheinbar ist die angepeilte Verkaufszahl für das Jahr bereits erreicht – nach zwei Monaten.

Ferrari hat das diesjährige Verkaufsziel für sein erstes Elektromodell einem Bericht zufolge bereits erreicht. Das ist laut „Financial Times“ (FT) unter anderem der starken Nachfrage aus China zu verdanken. Das E-Auto „Luce“ hatte mit seinem Design massive Kritik unter Fans und Investoren hervorgerufen.

Der italienische Konzern hat sein Verkaufsziel 2026 für den „Luce“ zwar nicht bekannt gegeben, doch zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten der FT, man habe sich für dieses Jahr den Verkauf von knapp 500 Einheiten des Elektroautos zum Ziel gesetzt. Den „Luce“ gibt es ab 550.000 Euro zu kaufen.

Eine der beiden Personen sagte, das Ziel sei bereits Anfang Juli erreicht worden und damit nur zwei Monate nach der umstrittenen Markteinführung. Kritiker und Fans hatten seinerzeit das unkonventionelle Design verspottet. Der ehemalige Ferrari-Vorstandsvorsitzende Luca Cordero di Montezemolo forderte gar, dem „Luce“ das charakteristische Logo der Luxusmarke zu entziehen, berichtet die FT. Die Aktien des an der Mailänder Börse notierten Konzerns brachen am ersten Handelstag nach der Vorstellung des „Luce“ im Mai um mehr als 8 Prozent ein.

Ferraris Marketingchef nimmt seinen Hut

Anfang Juli trat Ferraris langjähriger Marketing- und Vertriebsleiter Enrico Galliera zurück. Der Konzern stellte jedoch klar, sein Ausscheiden sei bereits vor der Markteinführung des „Luce“ geplant gewesen. Der ehemalige BMW-Manager Massimiliano Di Silvestre bekleidet seither den Posten. Ferrari verteidigte den „Luce“ als Versuch, seine Technologie zu präsentieren und eine neue Generation vermögender Käufer anzusprechen – insbesondere in China und dem Silicon Valley.

Der Konzern hatte sich das längerfristige Ziel gesetzt, bis 2030 etwa 2500 „Luce“-Fahrzeuge zu verkaufen, also 600 Einheiten pro Jahr. Das entspricht etwa 5 Prozent des gesamten Jahresabsatzes des Automobilherstellers. Analysten halten das laut FT für erreichbar. Denn trotz der anfänglichen Kritik sagten dem Konzern nahestehende Personen, dass die Akzeptanz des „Luce“ in China groß sei. Auch das Feedback in den USA sei positiv ausgefallen.

Quelle: ntv.de, als

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