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Startseite»Nachrichten»„Außergewöhnliche Entwicklung“: Studie: Immobilienangebot auf Sylt versechsfacht sich
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„Außergewöhnliche Entwicklung“: Studie: Immobilienangebot auf Sylt versechsfacht sich

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 4, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Außergewöhnliche Entwicklung“Studie: Immobilienangebot auf Sylt versechsfacht sich

Häuser im Sonnenuntergang in Kampen auf der Nordseeinsel Sylt. (Foto: IMAGO/Ingo Kutsche)

Die Nordseeinsel Sylt zählt zu den exklusivsten Immobilienmärkten Deutschlands. Doch das Angebot an Bestandshäusern steigt so stark wie in keiner anderen Luxusgemeinde. Erschwinglicher werden diese dabei jedoch nicht.

Auf der beliebten Ferieninsel Sylt stehen immer mehr Häuser zum Verkauf. Das Angebot an Bestandshäusern habe sich seit dem zweiten Quartal 2022 mehr als versechsfacht (+514 Prozent), wie das Immobilienportal ImmoScout24 in einer Auswertung mitteilte. Seit vier Jahren wachse das Angebot auf Sylt deutlich stärker als im Rest des Landes.

„Selbst im Vergleich mit anderen hochpreisigen Wohnstandorten wie Starnberg oder Rottach-Egern fällt die Entwicklung außergewöhnlich aus“, hieß es in der Untersuchung. Bundesweit liege der Zuwachs bei 110 Prozent, in Starnberg bei 185 Prozent und Rottach-Egern bei 174 Prozent.

„Kaufinteressierte finden auf Sylt heute deutlich mehr Auswahl als noch vor wenigen Jahren“, sagte ImmoScout24-Geschäftsführerin Gesa Crockford. Die Entwicklung zeigt sich auch in der sogenannten Inserierungsaktivität. Im Durchschnitt des zurückliegenden zweiten Quartals wurden in der Gemeinde Sylt 13-mal mehr Häuser inseriert als in einer durchschnittlichen deutschen Gemeinde.

„Schnäppchen gibt es nicht“

Für diese Entwicklung sorgen demnach mehrere Faktoren – von veränderten Marktbedingungen bis hin zu strengeren Regeln für Ferienwohnungen auf der Insel. Sylt zählt zu den exklusivsten Immobilienmärkten Deutschlands. Für Bestandshäuser werden demnach Quadratmeterpreise von mehr als 12.000 Euro aufgerufen – deutlich mehr als in München.

Obwohl das Angebot auf Sylt deutlich stärker gewachsen ist, fällt die Preiskorrektur nicht stärker aus. „Schnäppchen gibt es auf Sylt dennoch nicht“, betonte Crockford. „Nach der Korrektur haben sich die Angebotspreise auf hohem Niveau stabilisiert.“

Seit dem Höchststand im zweiten Quartal 2022 sanken die Angebotspreise für Häuser den Angaben nach um zwölf Prozent. Damit bewegt sich die Entwicklung auf einem ähnlichen Niveau wie in den Luxusgemeinden Starnberg (-14 Prozent) und Rottach-Egern (-11 Prozent). Deutschlandweit fällt die Preiskorrektur im gleichen Zeitraum mit zwei Prozent deutlich geringer aus, betonte ImmoScout.

Quelle: ntv.de, psa/rts

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