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Startseite»Nachrichten»„Eine Erfolgsgeschichte“: Studie: Zahl der Berggorillas nimmt kräftig zu
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„Eine Erfolgsgeschichte“: Studie: Zahl der Berggorillas nimmt kräftig zu

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 4, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Eine Erfolgsgeschichte“Studie: Zahl der Berggorillas nimmt kräftig zu

Der intensive Artenschutz des Berggorillas hat das Wachstum der Population ermöglicht. (Foto: IMAGO/imagebroker)

Gorillas sind stark bedroht. Nun macht eine aktuelle Studie Hoffnung: Sie zeigt die positiven Auswirkungen von Artenschutz auf die Bestände einiger Unterarten.

Berggorillas zählen zu den weltweit am stärksten bedrohten Menschenaffenarten – doch jetzt gibt es eine gute Nachricht: Der Bestand der in Zentral- und Ostafrika beheimateten Tiere ist nach Erkenntnissen von Experten in den letzten Jahren gewachsen. Das ist das Ergebnis einer ersten „Green Status“-Bewertung für diese Unterart des Östlichen Gorillas, die die Internationale Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) veröffentlicht hat.

Wie die Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung mitteilt, war die Berggorilla-Population in den 1980er-Jahren auf weniger als 620 Tiere geschrumpft. Heute leben demnach wieder mehr als 1000 Berggorillas im Virunga-Massiv und im Bwindi Impenetrable National Park. „Die Erholung der Berggorilla-Population ist eine der weltweit größten Erfolgsgeschichten im Naturschutz“, wird Felix Ndagijimana, Landesdirektor für Ruanda beim Dian Fossey Gorilla Fund, zitiert.

Jessi Junker von der Senckenberg Gesellschaft führt die Entwicklung vor allem auf intensive Schutzmaßnahmen zurück. „Im Fall der Berggorillas hat langfristiger, intensiver Artenschutz sogar ein messbares Populationswachstum ermöglicht“, erklärt die Forscherin, die die Bewertung geleitet hat.

Artenschutz verhindert schwerwiegendere Verluste

Anders sieht es beim Östlichen Flachlandgorilla aus, einer weiteren Unterart des Östlichen Gorillas: Seine Bestände sind den Angaben zufolge in weiten Teilen seines Verbreitungsgebietes erheblich zurückgegangen. Schätzungen zufolge sei die Gesamtpopulation in den letzten rund 20 Jahren um etwa 60 Prozent gesunken, heißt es. Heute gebe es noch weniger als 7000 Exemplare.

Gleichzeitig zeige die Bewertung aber, dass der Artenschutz hier noch schwerwiegendere Verluste verhindert habe. So seien die Gorillapopulationen in einigen Gebieten der Demokratischen Republik Kongo in den letzten zwei Jahrzehnten trotz der anhaltenden Unruhen im Land relativ stabil geblieben.

Laut der Senckenberg Gesellschaft handelt es sich beim Östlichen Gorilla um die größte heute lebende Menschenaffenart, die ausschließlich in den tropischen Wäldern Zentral- und Ostafrikas vorkommt. Lebensraumverlust, Wilderei und bewaffnete Konflikte setzen den Beständen seit Langem zu.

Quelle: ntv.de, psa/dpa

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