„Kann mich nackt toll finden“Nele Schepe gehört jetzt zum „Playboy“-Club
Als Schauspielerin kennt man Nele Schepe unter anderem aus der Vox-Serie „Der Club der roten Bänder“. Nun allerdings wechselt die 32-Jährige in den Club „Playboy“. Kurz nach dem Scheitern ihrer Ehe lässt die zweifache Mutter in dem Magazin die Hüllen fallen.
Knapp zehn Jahre ist es her, dass Nele Schepe in der einstigen Vox-Erfolgsserie „Der Club der roten Bänder“ die an Brustkrebs erkrankte Kim verkörperte. Zum Glück alles nur Fiktion – und so kann die mittlerweile 32-jährige Schauspielerin, die unter anderem auch schon im „Tatort“ oder beim „Traumschiff“ mitwirkte, jetzt gesund und munter in eine andere Rolle schlüpfen.
Schepe ziert im September das Cover der deutschen „Playboy“-Ausgabe. Im Interview mit dem Magazin spricht sie über das Aktshooting, ihr Körpergefühl und die persönliche Bedeutung der Bilder. Für sie sei die Erfahrung vor allem eines gewesen: ein Schritt zu mehr Selbstbewusstsein und Freiheit.
Das Shooting habe sie als „kleine Challenge“ für sich selbst gesehen, erklärt die Schauspielerin. Gerade in ihrem Beruf spiele Kleidung eine besondere Rolle: Sie könne damit Figuren erschaffen, Geschichten erzählen und sich ausdrücken. Nackt vor der Kamera zu stehen, sei dagegen eine ganz andere Erfahrung gewesen.
„Unabhängigkeit und Freiheit“
„Egal, wie und wo wir auftreten, wir haben ja normalerweise etwas an“, sagt Schepe im „Playboy“-Interview und ergänzt: „Ist man nun aber nackt, steht man einfach da und ist, wie man ist. Man hat keine Chance, sich zu verkleiden, und wirkt nur über seinen Charakter und seine Ausstrahlung.“
Für Schepe war das Shooting eine Premiere. Die Bilder hätten ihr geholfen, ihren eigenen Körper mit mehr Selbstbewusstsein wahrzunehmen, erklärt sie. „Wir stehen doch so oft vor dem Spiegel, sind angezogen und fragen uns, ob wir jetzt schön sind“, führt sie aus. Das „Playboy“-Shooting habe ihr ein Stück weit die Augen geöffnet: „Ich habe gesehen, dass ich mich gar nicht ‚verkleiden‘ muss, um mich schön zu finden. Ich kann mich auch nackt toll finden und selber bewundern.“
Für die Mutter von zwei Töchtern haben die Fotos deshalb auch eine tiefere Bedeutung: „Für mich haben die ‚Playboy‘-Bilder aber auch etwas mit kompletter Unabhängigkeit und Freiheit zu tun. Sich nackt fotografieren zu lassen, dazu zu stehen und zu sagen: ‚Hier bin ich, und das zeige ich der Welt‘ – noch unabhängiger kann man doch gar nicht sein“, lautet ihr Urteil. Das vermittle ihr „ein ganz, ganz schönes Gefühl“.
„Vor einiger Zeit getrennt“
Neben ihrer Schauspielkarriere arbeitet Schepe aktuell mit Fitness-Influencer Christian Wolf zusammen. Ihre offizielle Bezeichnung als Assistentin beschreibe ihre Tätigkeit jedoch nur unzureichend, versichert sie: „Ich bin quasi sein Gehirn, ohne mich wäre dieser Mann aufgeschmissen – und andersherum genauso.“
Hinter der Schauspielerin liegt zugleich eine turbulente private Zeit. Wie Schepe der „Bild“-Zeitung bestätigt, sind sie und ihr Mann Levent Demirbaga nicht mehr zusammen: „Wir haben uns vor einiger Zeit getrennt, weil wir gemerkt haben, dass wir uns als Paar in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben.“ Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, aber sei ehrlich gewesen.
Mit den Töchtern Emilia (8) und Julie (6) verbinde das Paar trotz der Trennung weiterhin das Wichtigste. Für die beiden wollten Demirbaga und sie ein stabiles und liebevolles Umfeld schaffen, sagt Schepe und erklärt: „Das funktioniert mittlerweile wirklich gut.“
Einen Rosenkrieg gebe es nicht. „Natürlich bringt eine Trennung Veränderungen mit sich, aber wir begegnen uns mit Respekt und ziehen gemeinsam an einem Strang, wenn es um unsere Kinder geht. Darauf sind wir beide stolz.“ Und wer weiß? Vielleicht ist der Ex ja auch auf die „Playboy“-Fotos seiner Verflossenen richtig stolz.
