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Behörden retten Escobar-Baby – n-tv.de

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 5, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Starke Dehydrierung“Behörden retten „Kokain-Flusspferd“-Baby

Früher gehörte die Hacienda Nápoles, ein riesiges Anwesen in Kolumbien, dem Drogenboss Pablo Escobar, heute liegt hier unter anderem ein Schutzgebiet für Nilpferde. (Foto: picture alliance/dpa)

In den 1980er Jahren brachte der Drogenbaron Pablo Escobar vier Nilpferde nach Kolumbien. Seitdem ist ihre Population so rasant gewachsen, dass sie sich zur Plage entwickelt haben. Kolumbianische Behörden retten nun einen Abkömmling der Escobar-Flusspferde.

Im Nordwesten Kolumbiens haben die Behörden ein unterernährtes Nilpferdbaby gerettet, das ein Abkömmling von Exemplaren aus dem Privatzoo des früheren Drogenbarons Pablo Escobar ist. Fischer hätten das Tier getrennt von seiner Mutter in einem Gebüsch an einem Fluss in der Gemeinde Puerto Nare in Antioquia entdeckt, erklärte der Leiter der regionalen Umweltbehörde, Javier Valencia.

Tierärzte hätten das Nilpferdbaby wegen „starker Dehydrierung und Unterernährung“ behandelt, hieß es weiter. Nachdem sich sein Zustand stabilisiert habe, sei das Tier auf die Hacienda Nápoles gebracht worden. Das ehemalige Anwesen Escobars liegt auf etwa halbem Weg zwischen Bogotá und Medellín und ist heute ein Themenpark und Schutzgebiet für Nilpferde.

Der berüchtigte Drogenboss hatte in den 1980er Jahren vier Nilpferde sowie Giraffen, Zebras, Kängurus und andere exotische Tiere auf seinem Anwesen gehalten. Nach seinem Tod wurden alle Tiere verkauft – bis auf die Nilpferde. Diese flüchteten aus dem Privatzoo, pflanzten sich fort und entwickelten sich zu einer Plage.

Nach Angaben des Umweltministeriums leben heute rund 200 Nilpferde in Kolumbien, die allesamt auf die von Escobar eingeführten Exemplare zurückgehen. Es ist die größte Nilpferdkolonie außerhalb Afrikas. Diese wurden von Behörden zur „invasiven“ Art erklärt.

Quelle: ntv.de, kaz/AFP

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