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Startseite»Nachrichten»USA zahlen Milliardensumme: RWE erzielt Deal mit Trump und stoppt Offshore-Pläne
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USA zahlen Milliardensumme: RWE erzielt Deal mit Trump und stoppt Offshore-Pläne

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 7, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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USA zahlen MilliardensummeRWE erzielt Deal mit Trump und stoppt Offshore-Pläne

RWE treibt in den USA jetzt lieber Flüssiggas-Projekte voran als Windparks zu bauen. (Foto: picture alliance/dpa)

Donald Trump kämpft mit Steuergeldern gegen Windkraft: Auf Druck der Regierung rückt der Energieriese RWE von Offshore-Projekten vor den Küsten der USA ab. Den Verzicht lässt sich der Konzern mit einer Milliardensumme bezahlen.

Der als Windkraftgegner bekannte US-Präsident Donald Trump hat das nächste Großprojekt gekippt: Anders als zunächst geplant wird der Energieriese RWE doch nicht diverse Windkraftanlagen in US-Gewässern betreiben – dafür bekommt der Konzern von der US-Regierung einen Ausgleich in Höhe von 1,22 Milliarden Dollar (rund 1,06 Milliarden Euro). Der Vergleich der US-Windkrafttochter mit dem Innenministerium sehe vor, dass sie auf Ansprüche gegen die Regierung verzichtet und Pachtrechte für Windkraftanlagen vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana zurückgibt, teilte RWE mit.

In die Planung der Vorhaben hatte der Konzern mit Sitz in Essen nach eigenen Angaben bereits mehr als eine Milliarde Dollar investiert. „Nach sorgfältiger Abwägung wurde festgestellt, dass für diese Projekte in den USA auf absehbare Zeit keine Genehmigungsfähigkeit gegeben ist“, erklärte das Unternehmen nun. Stattdessen will RWE jetzt Millionenbeträge in Projekte mit verflüssigtem Erdgas und andere Gas-Vorhaben in den USA investieren.

Trump ist ein ausgewiesener Gegner der Windkraft, bevorzugt Stromgewinnung aus Kohle, nennt Windkrafträder hässlich und hat andere Länder mehrfach für Erwerb und Nutzung solcher Anlagen kritisiert. So sprach er von einem „grünen Betrug“ und dem „vielleicht größten Schwindel der Geschichte“.

„Die Amerikaner verdienen ein Energiesystem, das auf gesundem Menschenverstand beruht – und nicht eines, das von kostspieligen Subventionen oder Technologien abhängt, die den gegenwärtigen Energiebedarf unseres Landes nicht decken können“, teilte US-Innenminister Doug Burgum auf Anfrage mit. Man begrüße die Einigung mit RWE und den Willen des Unternehmens, freiwillig in Projekte zu investieren, Strom für amerikanische Verbraucher bezahlbar zu halten und eine verlässliche Grundlastversorgung zu gewährleisten. Ein Ministeriumssprecher ergänzte, dass Offshore-Windenergie nach wie vor in hohem Maße auf ausländische Lieferketten angewiesen sei.

Quelle: ntv.de, ino/dpa

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