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Startseite»Nachrichten»Marokko-Klüngelei Infantinos?: Spanien reagiert unmissverständlich auf WM-Endspiel-Gerüchte
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Marokko-Klüngelei Infantinos?: Spanien reagiert unmissverständlich auf WM-Endspiel-Gerüchte

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 7, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Marokko-Klüngelei Infantinos?

Spanien reagiert unmissverständlich auf WM-Endspiel-Gerüchte

06.08.2026 | 16:45 Uhr

Klüngelt Gianni Infantino mit Marokko? Die Gerüchte, dass er dem Land das WM-Finale 2030 versprochen hat, sorgen für Aufregung. Auch in Spanien, das Anspruch auf das Endspiel erhebt. Und nicht davon abweicht.

Spanien hat Gerüchten über eine mögliche Austragung des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft 2030 in Marokko eine klare Absage erteilt. „Wir werden weiter daran arbeiten, denn wir wollen – und es muss so sein -, dass das WM-Finale in Spanien stattfindet“, sagte Spaniens Sportministerin Milagros Tolón dem spanischen Radiosender Cadena Ser.

Tolón reagierte damit auf einen inzwischen von der FIFA dementierten Bericht der britischen Zeitung „Times“, der umstrittene FIFA-Präsident Gianni Infantino habe Marokko die Austragung des WM-Endspiels 2030 versprochen, damit das nordafrikanische Land seine Wiederwahl im März 2027 unterstütze.

„Ich bin überzeugt, dass die FIFA Spanien als Austragungsort des Finals auswählen wird“, sagte Tolón. Als amtierender Weltmeister der Männer und der Frauen habe ihr Land sportlich großes Gewicht. Zudem verfüge Spanien über viel Erfahrung in der Organisation sportlicher als auch anderer Großveranstaltungen, biete eine moderne Infrastruktur und ein sicheres Umfeld. Das Endspiel könnte im Stadion Bernabéu von Real Madrid oder im Camp Nou des FC Barcelona stattfinden.

Infantinos FIFA bestreitet Versprechen

Die „Times“ hatte am Mittwoch berichtet, dass nach dem Willen Infantinos das Finale im Hassan II Stadion mit 115.000 Plätzen in Casablanca stattfinden solle, das sich zurzeit im Bau befindet. Das wäre ein Affront gegen Spanien und damit auch Europa, das in den vergangenen Tagen Infantino nach dem umstrittenen und inzwischen verworfenen Investorendeal harsch attackiert hatte.

Das Hassan-II-Stadion wird gebaut, und soll das größte Stadion der Welt werden. (Foto: picture alliance / Cover Images)

Spanien trägt zusammen mit Portugal und Marokko die WM 2030 aus. Zudem ist jeweils ein Eröffnungsspiel in den südamerikanischen Ländern Argentinien, Paraguay und Uruguay geplant.

Die FIFA hatte den Medienbericht dementiert. „Es ist falsch und irreführend zu behaupten, der FIFA-Präsident habe irgendein Versprechen bezüglich der Austragung des Finales der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2030 abgegeben. Eine Entscheidung wird von der FIFA zu gegebener Zeit getroffen“, teilte der Weltverband mit.

Verwendete Quellen: ntv.de, ara/dpa

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