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Startseite»Nachrichten»„In Schutt und Asche legen“: Trump droht US-Verbündetem Oman erneut mit Angriff
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„In Schutt und Asche legen“: Trump droht US-Verbündetem Oman erneut mit Angriff

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 17, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„In Schutt und Asche legen“Trump droht US-Verbündetem Oman erneut mit Angriff

Trump nimmt den Oman nicht zum ersten Mal ins Visier. (Foto: AP Photo/Julia Demaree Nikhinson)

Einmal mehr droht Donald Trump dem Oman mit Gewalt. Sollte das Land die Verhandlungen mit Teheran behindern, werde man es „in Schutt und Asche legen“, sagte der US-Präsident laut Fox News. Zugleich behauptet er: Über geheime Kanäle laufen Gespräche mit den Revolutionsgarden.

US-Präsident Donald Trump hat einem Medienbericht zufolge dem mit den USA verbündeten Oman mit Bombardierung gedroht, sollte das Sultanat Verhandlungen mit dem Iran über die Straße von Hormus behindern. „Wenn Oman uns im Weg steht, werden wir sie in Schutt und Asche legen“, sagte Trump laut Fox News in einem Telefongespräch mit dem Sender. Der Iran hatte vergangene Woche erklärt, er befinde sich in Verhandlungen mit dem Oman über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus.

Nach Angaben von Fox News erklärte Trump weiter, dass Gespräche mit den iranischen Revolutionsgarden über geheime Kanäle liefen. Er habe es aber nicht eilig mit einer Einigung. Zu den iranischen Unterhändlern sagte der US-Präsident, diese seien „gute Pokerspieler“, sie „werden aber zugrunde gehen“.

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump dem Oman droht. Ende Mai hatte der Republikaner gesagt, das Land dürfe sich bei der Wiedereröffnung der Straße von Hormus nicht auf die Seite des Iran stellen. Oman müsse sich „benehmen“, so Trump damals bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Andernfalls müssten die USA „sie in die Luft jagen“.

Oman ist ein wichtiger Verbündeter der USA und hat versucht, im Iran-Krieg zu vermitteln. Teheran versucht, den Oman von seinem Plan zu überzeugen, für Schiffe eine Gebühr für die Durchfahrt der Meerenge zu erheben. Der Iran liegt nördlich der Wasserstraße, der Oman südlich davon. Teheran betonte, dass es sich bei den Verhandlungen mit dem Oman um technische Gespräche handele, bei denen die Schifffahrtsrouten durch die Meerenge festgelegt werden sollten. Sie seien abgetrennt von möglichen Waffenruhe-Verhandlungen mit den USA zu sehen. 

Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl und Gas und ein zentraler Streitpunkt zwischen Washington und Teheran bei den Bemühungen um ein Ende des Krieges. Der Iran kontrolliert nach eigenen Angaben seit Kriegsbeginn die strategisch wichtige Meerenge. Trump wiederum hatte zuletzt mehrfach erklärt, dass die USA die Wasserstraße unter ihre Kontrolle gebracht haben.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa/AFP

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