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Startseite»Nachrichten»Trumps Einspruch gegen Missbrauchsurteil scheitert wieder
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Trumps Einspruch gegen Missbrauchsurteil scheitert wieder

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 17, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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In letzter Instanz abgewiesenTrumps wiederholter Einspruch gegen Missbrauchsurteil scheitert

Trump überwies die Summe bereits im Juli, erhob allerdings wiederholt Einspruch. (Foto: Getty Images)

Donald Trump muss an eine Journalistin Millionen wegen eines sexuellen Übergriffs zahlen. Der US-Präsident wehrt sich gegen das Urteil und kassiert nun eine weitere und auch endgültige Niederlage. In einem weiteren Verfahren geht es derweil noch um eine ganz andere Summe.

US-Präsident Donald Trump ist mit seinem Einspruch gegen eine Entschädigungszahlung wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung in letzter Instanz gescheitert. Der Oberste Gerichtshof der USA wies Trumps Rechtsmittel ab. Das Urteil zu einer Zahlung in Höhe von 5,6 Millionen Dollar (4,8 Millionen Euro) an die frühere Journalistin E. Jean Carroll ist damit rechtskräftig.

Carrolls Anwältin zufolge hatte Trump die Summe bereits im Juli überwiesen. Ein Bundesrichter in New York ordnete die Auszahlung an, nachdem der Oberste Gerichtshof auch Trumps Rechtsmittel gegen das Urteil in erster Instanz vom Mai 2023 abgewiesen hatte.

Ein Bundesgericht im New Yorker Bezirk Manhattan hatte Trump damals in einem Zivilprozess wegen eines sexuellen Übergriffs auf Carroll haftbar gemacht. „Haftbar machen“ bedeutet, dass das Gericht den Angeklagten für die Tat verantwortlich macht und ihn rechtlich dazu zwingt, finanziell für die Schäden und Verluste einzustehen, die der Angeklagten zugefügt wurden. Trump wurde somit vor dem Bundesgericht schuldig gesprochen dazu verpflichtet, die Zahlung an Carroll zu leisten.

Die Geschworenen sprachen der früheren Zeitungskolumnistin zwei Millionen Dollar wegen des Übergriffs und drei Millionen Dollar wegen späterer Verleumdung zu. Hinzu kamen seit der Entscheidung angefallene Zinsen.

Carroll hatte Trump vorgeworfen, sie 1996 in einer Umkleidekabine des New Yorker Luxuskaufhauses Bergdorf Goodman sexuell missbraucht zu haben. Als die Vorwürfe 2019 in einem Buch öffentlich wurden, bezeichnete Trump Carroll als „Verrückte“ und warf ihr vor, zu lügen.

In einem zweiten Verleumdungsverfahren in New York wurde Trump zur Zahlung von 83,3 Millionen Dollar an Carroll verurteilt. Dieses Urteil wurde in der Berufung bestätigt, seine Vollstreckung ist aber weiter ausgesetzt.

Quelle: ntv.de, kaz/AFP

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