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Startseite»Nachrichten»Müffelnde Waschmaschine: Die Wäsche stinkt? Das sind die häufigsten Ursachen
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Müffelnde Waschmaschine: Die Wäsche stinkt? Das sind die häufigsten Ursachen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 22, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Müffelnde WaschmaschineDie Wäsche stinkt? Das sind die häufigsten Ursachen

Wäsche riecht nach dem Waschen muffig? Die Ursachen sind meist harmlos und leicht zu beheben.

Muffiger Geruch aus der Waschmaschine ist unangenehm. Schuld sind meist Bakterien und Schimmelpilze, die sich in der feuchten Trommel vermehren. Wer ein paar einfache Tipps beherzigt, kann das Problem schnell lösen.

Die Waschmaschine soll Kleidung sauber und frisch machen. Umso ärgerlicher ist es, wenn beim Öffnen der Tür ein muffiger Geruch entgegenkommt oder die frisch gewaschene Wäsche nicht mehr angenehm riecht. Besonders im Sommer tritt das Problem gefühlt häufiger auf. Meist steckt kein Defekt dahinter, sondern eine Kombination aus Feuchtigkeit, Waschmittelresten und Bakterien. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich der unangenehme Geruch oft schnell beseitigen.

Feuchtigkeit bietet Keimen ideale Bedingungen

Nach dem Waschgang bleibt in der Trommel, der Türdichtung und dem Waschmittelfach häufig Restfeuchtigkeit zurück. Bleibt die Maschine anschließend geschlossen, entsteht ein warmes und feuchtes Klima – ideale Bedingungen für Bakterien und Schimmelpilze. Diese Mikroorganismen können mit der Zeit den typischen muffigen Geruch verursachen.

Deshalb empfiehlt es sich, nach jedem Waschgang die Tür und das Waschmittelfach für einige Stunden offen stehenzulassen, damit die Maschine vollständig trocknen kann.

Zu niedrige Waschtemperaturen

Viele Kleidungsstücke werden heute aus Energiespargründen bei 30 oder 40 Grad gewaschen. Das schont zwar Textilien und spart Strom, tötet aber nicht alle Keime und entfernt Fett- und Waschmittelrückstände nicht immer vollständig.

Deshalb raten viele Hersteller dazu, regelmäßig – etwa einmal im Monat – ein 60-Grad- oder besser noch ein 90-Grad-Programm ohne Wäsche oder mit Handtüchern laufen zu lassen. Das kann Ablagerungen lösen und Keime reduzieren.

Zu viel Waschmittel

Mehr Waschmittel bedeutet nicht automatisch sauberere Wäsche. Wird zu hoch dosiert, können Rückstände in der Trommel, in Schläuchen und im Waschmittelfach zurückbleiben. Dort bilden sie zusammen mit Hautfett und Schmutz einen idealen Nährboden für Bakterien.

Wer flüssiges Waschmittel verwendet, sollte besonders auf die richtige Dosierung achten. Pulverwaschmittel enthält häufig Bleichmittel, das Keime besser reduzieren kann.

Waschmittelfach und Türdichtung werden vergessen

Zwei Stellen werden bei der Reinigung häufig übersehen: das Waschmittelfach und die Gummidichtung an der Tür. Gerade dort sammeln sich Waschmittelreste, Flusen, Haare und Feuchtigkeit.

Das Waschmittelfach lässt sich bei den meisten Geräten herausnehmen und unter warmem Wasser reinigen. Auch die Türdichtung sollte regelmäßig ausgewischt werden – oft verstecken sich darin kleine Flusen oder sogar vergessene Taschentücher.

Flusensieb und Ablaufschlauch kontrollieren

Auch das Flusensieb kann unangenehme Gerüche verursachen. Dort sammeln sich Flusen, Haare, Münzen und andere Rückstände. Wird es längere Zeit nicht gereinigt, können sich Bakterien vermehren.

Je nach Modell empfiehlt sich eine Reinigung alle paar Monate. Auch ein geknickter oder verschmutzter Ablaufschlauch kann dazu beitragen, dass Wasser stehen bleibt und Gerüche entstehen.

Die Wäsche zu lange in der Trommel gelassen

Ein weiterer häufiger Fehler: Die fertige Wäsche bleibt nach Programmende noch mehrere Stunden oder sogar über Nacht in der Maschine. In der feuchten, warmen Umgebung können sich Bakterien rasch vermehren – die Wäsche beginnt unangenehm zu riechen und der Geruch kann auf die Maschine übergehen. Deshalb sollte die Wäsche möglichst direkt nach dem Waschgang aufgehängt oder in den Trockner gegeben werden.

Hausmittel: sinnvoll oder nicht?

Immer wieder werden Essig oder Zitronensäure als Hausmittel gegen Gerüche empfohlen. Tatsächlich können sie Kalk lösen und kurzfristig Gerüche reduzieren. Allerdings raten einige Hersteller davon ab, Essig regelmäßig zu verwenden, da er auf Dauer bestimmte Gummidichtungen angreifen kann.

Für die regelmäßige Pflege reichen meist ein heißer Leerwaschgang und die gründliche Reinigung von Waschmittelfach, Türdichtung und Flusensieb aus.

Quelle: ntv.de, awi/spot

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