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Startseite»Nachrichten»Auf Anraten der Leibwächter: Archie und Lilibet sollen schon wieder die Schule wechseln
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Auf Anraten der Leibwächter: Archie und Lilibet sollen schon wieder die Schule wechseln

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 15, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Auf Anraten der LeibwächterArchie und Lilibet sollen schon wieder die Schule wechseln

Trügt die ländliche Idylle? Prinz Harry fischt mit seinen Kindern Archie und Lilibet. (Foto: Duchess of Sussex via REUTERS)

Das Glück an der neuen Schule in Großbritannien währt nur kurz. Wenige Tage nach der Einschulung von Archie und Lilibet stellen die Leibwächter offenbar fest: Richtig sicher ist die Route nicht. Ihre Eltern, Prinz Harry und Herzogin Meghan, disponieren um.

Archie und Lilibet müssen sich wieder umgewöhnen: Kurz nach ihrer Rückkehr aus den USA nach Großbritannien wechseln die Kinder von Prinz Harry und Herzogin Meghan übereinstimmenden Medienberichten zufolge schon wieder die Schule. Demnach sah sich das royale Paar bereits wenige Tage nach Beginn des neuen Schuljahres aus Sicherheitsgründen zu dem Schritt gezwungen. Die Entscheidung sei auf Anraten der privaten Leibwächter von Harry und Meghan gefallen, sagte ein Sprecher der Familie dem britischen Magazin „Hello!“ und der US-Zeitschrift „People“.

Die beiden Kinder, der siebenjährige Prinz Archie und die fünfjährige Prinzessin Lilibet, konnten den Berichten zufolge nur zwei Tage mit ihren neuen Mitschülern verbringen, bevor ihre Eltern die Reißleine zogen. Nicht die Schule an sich sei das Problem gewesen, hieß es – vielmehr habe sich die tägliche Pendelei zur Schule im Berufsverkehr und die lange Fahrstrecke vom Zuhause der Familie als Sicherheitsrisiko entpuppt.

Zwar hätten die Personenschützer während der Ferien das Schulgelände erkundet, berichtete der „Telegraph“. Ein wirklicher Praxischeck der Alltagslogistik sei aber erst nach Ferienende möglich gewesen – und habe dann schnell zu Bedenken geführt. So habe das Sicherheitsteam der Familie mindestens einmal Probleme gehabt, dem Auto mit beiden Kindern im Konvoi zu folgen. Und im stehenden Verkehr sei ausreichender Schutz kaum zu gewährleisten, zumal jemand mit krimineller Energie die tägliche Streckenroutine leicht ausnutzen könne.

Neue Spannungen nach der Rückkehr?

Harry und Meghan waren erst Ende August samt ihren Kindern und Hunden nach Großbritannien zurückgekehrt. Dem Vernehmen nach zogen sie in die idyllische Region der Cotswolds westlich von London. Offiziell bestätigt ist das nicht, die Familie hält sich mit Informationen zu ihrem Privatleben bedeckt. Am Wochenende veröffentlichte Meghan aber ein Video auf Instagram, das etwas englische Landidylle zu zeigen scheint – die Kinder beim Angeln mit Harry, Spaziergänge durch den Wald, Lilibet beim Radeln mit Stützrädern.

Anfang 2020 hatten sich Harry und Meghan vom engeren Kreis der Königsfamilie losgesagt und im US-Bundesstaat Kalifornien niedergelassen. Das Verhältnis zu den anderen Royals gilt seither als belastet. Zwar kam es mit König Charles zu einer Annäherung, doch insbesondere die Beziehung zwischen Harry und seinem älteren Bruder Prinz William gilt als zerrüttet.

Jüngste Ereignisse könnten auch den Frieden mit dem König wieder gefährden, spekulierten Medien. Charles III. hatte kürzlich mitteilen lassen, dass Harry und Meghan weiterhin keine „working royals“ seien, also keine offiziellen Aufgaben für das Königshaus wahrnehmen. Aus dem Umfeld des Paares hieß es daraufhin, die beiden seien nicht rechtzeitig über das Schreiben des Königs informiert worden und deshalb „ein bisschen überrascht“ – eine Formulierung, die im britischen Sprachgebrauch auf kaum verhohlenen Unmut schließen lässt.

Die ungewöhnliche Mitteilung des Palasts könnte mit dem Treffen eines Gremiums zu tun haben, das vergangene Woche über den möglichen Anspruch des Paares auf polizeilichen Personenschutz beraten sollte. Das Ergebnis der Prüfung dürfte laut britischen Medien sehr bald verkündet werden. Dabei geht es um die Frage, ob die britischen Steuerzahler nach der Rückkehr der royalen Außenseiter für deren persönlichen Schutz aufkommen sollen oder nicht.

Quelle: ntv.de, ghö/dpa

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