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Politik

Ermittlungen wegen Terrorverdacht: USA ziehen Bomber von britischem Stützpunkt ab

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 5, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 05.10.2026 • 03:56 Uhr

Washington hat seine Langstreckenbomber vom britischen Militärstützpunkt Fairford zurückbeordert – aus Sicherheitsgründen, wie das Pentagon erklärte. Vor einer Woche waren dort Männer wegen möglicher Anschlagspläne festgenommen worden.

Nach dem Vorfall an einem US-Luftwaffenstützpunkt in Großbritannien hat das Pentagon seine Langstreckenbomber von dort abgezogen. „Wir können nun bestätigen, dass alle US-Bomber, die auf dem Stützpunkt RAF Fairford stationiert waren, wieder an ihre Heimatstützpunkte in den Vereinigten Staaten zurückgekehrt sind“, teilte ein Beamter des US-Verteidigungsministeriums auf Anfrage mit.

Aus Gründen der operativen Sicherheit habe das Ressort zuvor „Bewegungen unserer Ressourcen und Streitkräfte nicht in Echtzeit“ kommentieren können, hieß aus dem Pentagon weiter.

Nach US-Angaben handelt es sich um zwölf B-1-Bomber. Die britische Regierung hatte den USA erlaubt, von dort Bomber starten zu lassen, um Angriffe auf iranische Raketenstellungen zu fliegen, von denen aus Schiffe in der Straße von Hormus attackiert worden waren.

Festnahmen wegen mutmaßlicher Terrorpläne

Hintergrund ist eine Untersuchung wegen eines mutmaßlich geplanten Terroranschlags auf den Stützpunkt RAF Fairford. Am Donnerstag wurde in London ein britisch-iranischer Staatsbürger wegen des Verdachts festgenommen, einen Terroranschlag geplant zu haben. Einige Tage zuvor gab es bereits einen Sicherheitsvorfall in direkter Nähe zum Stützpunkt, bei dem fünf Männer festgenommen wurden. Alle sechs Verdächtigen sind inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Britische Behörden bringen den Vorfall mit dem Iran in Verbindung. Teheran weist eine Beteiligung zurück.

Nach Informationen der New York Times waren neue Drohungen gegen den Militärstützpunkt der Grund für den überraschenden Abzug der US-Bomber. So gebe es Informationen über einen von Iran unterstützten Anschlag auf den Stützpunkt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf zwei US-Beamte. Darauf angesprochen, wollte sich das Pentagon nicht weiter äußern.

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