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Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die südafrikanische Juristin Navanethem „Navi“ Pillay. Sie werde für ihren mutigen Einsatz für das Völkerrecht und ihren Einsatz gegen Kriegsverbrechen und Genozid gewürdigt, erklärte die Jury in Oslo.
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die südafrikanische Juristin Navanethem Pillay. Das gab das norwegische Nobelkomitee in Oslo bekannt.
Die südafrikanische Juristin mit indischen Wurzeln werde für ihren mutigen Einsatz für das Völkerrecht und ihren Einsatz gegen Kriegsverbrechen und Genozid gewürdigt, sagte der Komiteevorsitzende Jorgen Watne Frydnes.
UN-Hochkommissarin für Menschenrechte
Pillay wurde 1995 an das Obere Gericht in Südafrika berufen, fünf Jahre später wurde sie Richterin und Vorsitzende des Internationalen Tribunals für Ruanda. Von 2008 bis 2014 war sie UN-Hochkommissarin für Menschenrechte.
Der Friedensnobelpreis kann nach den Vorgaben des Preisstifters Alfred Nobel an Personen oder Organisationen verliehen werden, die sich für Frieden, internationale Zusammenarbeit oder Abrüstung einsetzen. Die Jury hatte diesmal die Wahl aus 287 Kandidatinnen und Kandidaten.
Verleihung am 10. Dezember
Dotiert ist der Preis in diesem Jahr mit zwölf Millionen schwedischen Kronen – umgerechnet etwas mehr als einer Million Euro. Seit Montag waren bereits Nobelpreisträger in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie und Literatur verkündet worden. Am Montag folgt noch der Preis für Wirtschaftswissenschaften.
Überreicht werden alle Preise am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters. Als einzige der Auszeichnungen wird der Friedensnobelpreis nicht in Stockholm, sondern seit der ersten Vergabe der Nobelpreise 1901 in der norwegischen Hauptstadt Oslo verliehen.
