„Viel angesammelt“Heino versteigert Erinnerungsstücke aus dem Leben mit Hannelore
1200 persönliche Gegenstände aus Heinos Besitz kommen unter den Hammer. Darunter auch das Ehebett, das der Sänger mit seiner verstorbenen Frau Hannelore geteilt hat. Die Auktion hat praktische Gründe.
Sänger Heino versteigert mehr als 1200 Gegenstände aus seinem Leben und dem seiner im November 2023 verstorbenen Ehefrau Hannelore. Darunter sind einer Pressemitteilung zufolge „wertvolle Antiquitäten, kostbarer Schmuck bis hin zu außergewöhnlichen Erinnerungsstücken“.
Die Stücke können ab sofort bei einer Online-Auktion ersteigert werden. Zuvor waren sie in eine Auktionshalle nach Klagenfurt in Österreich transportiert worden, wo sie der Mitteilung zufolge „sorgfältig katalogisiert, bewertet und für die Versteigerung vorbereitet“ wurden.
Neben Antiquitäten und Schmuck sollen unter anderem Uhren, Musikinstrumente und Gemälde sowie persönliche Kleidungsstücke, Bühnenoutfits und viele Erinnerungen aus dem gemeinsamen Leben des Ehepaares versteigert werden. Außerdem wird neben Heinos Bentley auch das enzianblaue BMW-Cabriolet von Hannelore versteigert, heißt es. Unter den persönlichen Erinnerungsstücken finden sich zudem Heinos schwarze Lederstiefel, die er bei seinem Auftritt in der Silvesternacht 2013 am Brandenburger Tor trug.
Ein weiteres besonderes Exponat ist das aufwendig gefertigte Ehebett. Die Maßanfertigung aus einer venezianischen Manufaktur stand laut der Mitteilung rund 20 Jahre in der früheren Villa des Paares in Florida, bevor sie nach Deutschland gebracht wurde.
Keiner soll hinter ihm aufräumen müssen
Der Volksmusiksänger erläutert die Gründe für die Auktion auf seinem Instagram-Profil. „Wir hatten bis zu vier Wohnsitze – Florida, Mallorca, Bad Münstereifel und Kitzbühel. Da haben sich in alle den Jahrzehnten sehr viele Sachen angesammelt“, schreibt er dort in einem Beitrag. Er habe bei Freunden, die sich zeitlebens nicht darum gekümmert haben, „mit der Vergangenheit aufzuräumen“, mitbekommen, wie belastend dies für Hinterbliebene sei. „Das wollte ich so nicht. Ich habe den Entschluss gefasst, dass nach mir keiner mehrere Leben aufräumen muss“, stellt der 87-Jährige klar.
„Vieles ist mit persönlichen Erinnerungen verbunden. Das war ein Teil unseres Lebens, von dem ich mich hier trenne“, betont der Musiker. „Aber bevor es irgendwo verstaubt, gebe ich es doch lieber an Menschen ab, die Freude daran haben.“ Bis Mitte November kann auf über 1200 Artikel geboten werden.
In seinem Beitrag erklärt Heino allerdings auch, dass bei der aktuellen Auktion längst nicht alle Erinnerungsstücke unter den Hammer kommen: „Wir haben uns natürlich viel behalten.“
