In Schokoriegeln und KaubonbonAuch in Österreich Nadeln in Süßigkeiten gefunden
Laut dem österreichischen Bundeskriminalamt wurden Nadeln und Nägel in Halloween-Süßigkeiten gefunden. In Deutschland hat es zuvor bundesweite Fälle von präparierten Süßigkeiten gegeben. Ein Kind wurde verletzt.
Nach einer Welle von Meldungen über Nadeln und andere spitze Metallteile in Halloween-Süßigkeiten in Deutschland sind auch in Österreich ähnliche Fälle bekannt geworden. Die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete unter Berufung auf das Bundeskriminalamt des Landes, dass drei Bundesländer betroffen seien. Es riet Eltern, die mit den Kindern gesammelten Süßigkeiten vor dem Essen zu kontrollieren.
In Linz etwa hätten Unbekannte Halloween-Süßigkeiten mit Nägeln präpariert, meldete APA weiter. Ein Vater habe in Schokoriegeln und Kaubonbons, die seine Kinder gesammelt hatten, Nägel gefunden, teilte die Polizei demnach mit. Dem Bericht zufolge wurde vorsorglich vor dem Verzehr von Halloween-Süßigkeiten gewarnt, die im Stadtteil Linz-Oed gesammelt wurden.
Zuvor hatte bereits die Polizei in Deutschland aus verschiedenen Bundesländern von Funden dieser Art berichtet und Eltern zu größter Vorsicht bei den von Kindern gesammelten Süßigkeiten aufgerufen. Es handelte sich demnach vor allem Schokoriegel und Kaubonbons.
Mindestens ein Kind verletzte sich: Im niedersächsischen Bremervörde biss eine Neunjährige nach Angaben der Polizei in Rotenburg auf einen mit einer mindestens fünf Zentimeter langen Stecknadel gespickten Schokoriegel, den sie eingesammelt hatte. Sie verletzte sich an der Zunge.
