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Startseite»Nachrichten»Anschlag auf der Krim: Berichte: Ukrainischer Überläufer bei Bombenexplosion getötet
Nachrichten

Anschlag auf der Krim: Berichte: Ukrainischer Überläufer bei Bombenexplosion getötet

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 13, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Anschlag auf der KrimBerichte: Ukrainischer Überläufer bei Bombenexplosion getötet

Blick auf Sewastopol. (Foto: picture alliance / Zoonar)

Bei einer Explosion in Sewastopol stirbt ein Angehöriger der russischen Marine. Eine Frau soll den Mann im Auftrag ukrainischer Geheimdienste getötet haben. Bei dem Opfer handelt es sich Berichten zufolge um einen ehemaligen ukrainischen Marineoffizier, der die Seiten gewechselt hat.

Auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim ist in Sewastopol nach russischen Behördenangaben ein Soldat bei der Explosion eines Sprengsatzes getötet worden. Der Inlandsgeheimdienst FSB habe eine Verdächtige festgenommen, schrieb der von Moskau eingesetzte Statthalter, Michail Raswoschajew, bei Telegram. Er sprach von einem „zynischen Verbrechen gegen einen Offizier“. Die tatverdächtige Frau soll demnach im Auftrag ukrainischer Geheimdienste gehandelt haben. Bei ihr handelt es sich laut der Nachrichtenagentur Tass um eine russische Staatsbürgerin. Der Sprengsatz soll in einem Mülleimer platziert gewesen sein.

Bei dem Toten soll es sich nach inoffiziellen Berichten in Russland und der Ukraine um den früheren ukrainischen Marineoffizier Robert Schagejew handeln. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang nicht. Während seiner Zeit in der ukrainischen Marine soll Schagejew die „Saporischschja“ kommandiert haben, das einzige U-Boot der Ukraine. Er sei nach der Annexion der Halbinsel Krim durch Moskau 2014 in die russische Armee übergetreten und habe anschließend in der russischen Schwarzmeerflotte gedient. Die „Saporischschja“ wurde infolge der Annexion von Russland übernommen.

In einem anderen Post teilte Raswoschajew mit, dass ein Wachmann und vier Sprengstofftechniker des Zivilschutzes im Einsatz getötet worden seien. Nach ukrainischen Angriffen sollen sie ein Gebiet kontrolliert haben. Dabei sei ein feindliches Kampfmittel detoniert. 

Immer wieder werden seit Beginn des Moskauer Angriffskriegs gegen die Ukraine 2022 ranghohe Militärs, Propagandisten und Überläufer zur Zielscheibe von Attentaten. Russland macht die Ukraine dafür verantwortlich. Erst Anfang des Monats waren bei einer Explosion in einem Restaurant in einem Moskauer Ausgehviertel mehrere Menschen bei einer Explosion ums Leben gekommen.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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