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Startseite»Nachrichten»Auch Amazon erreicht Allzeithoch: Hoffnung auf Frieden in Nahost treibt Dow-Jones-Index auf Rekordhoch
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Auch Amazon erreicht Allzeithoch: Hoffnung auf Frieden in Nahost treibt Dow-Jones-Index auf Rekordhoch

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 3, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Auch Amazon erreicht AllzeithochHoffnung auf Frieden in Nahost treibt Dow-Jones-Index auf Rekordhoch

Dow-Jones-Index steht bei Handelsschluss bei 53.178 Punkten. (Foto: picture alliance / Pressefoto Ulmer)

Donald Trump kündigt neue Friedensgespräche mit Teheran an, der Rohölpreis sinkt daraufhin spürbar. Amazon ist nach guten Quartalszahlen bei den Anlegern gefragt. Verluste muss dagegen Elons Musk SpaceX verkraften.

Die US-Aktien sind stark in den August gestartet und haben den Leitindex Dow Jones auf einen neuen Schlussrekord getrieben. Für Kauflaune sorgten Anzeichen einer Entspannung im Krieg zwischen den USA und dem Iran, was auch den Ölpreis drückte. In dieser Woche stehen an in den USA zahlreiche Quartalsbilanzen und Wirtschaftsdaten zur Veröffentlichung an.

Der Dow-Jones-Index schloss 1,3 Prozent fester mit 53.178 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückte 2,1 Prozent auf 25.914 Zähler vor und der breit gefasste S&P 500 1,5 Prozent auf 7601 Stellen.

Die Rohölpreise gaben um rund fünf Prozent nach, nachdem US-Präsident Donald Trump am Sonntag erklärt hatte, dass am Montag Gespräche mit dem Iran über die Wiederöffnung der Straße von Hormus stattfinden würden.

Der Rückgang der Ölpreise trug dazu bei, die Renditen von US-Staatsanleihen nach unten zu drücken. Dennoch wird am Markt weiter nicht ausgeschlossen, dass es zu einer Zinserhöhung der US-Notenbank kommen könnte, sollte der Iran-Konflikt noch über einen längeren Zeitraum andauern.

Aktien von Amazon legten am Montag nach den guten Quartalszahlen aus der Vorwoche weiter zu. Der Börsenwert des Konzerns überschritt erstmals die Marke von 3 Billionen Dollar.

SpaceX, das am Dienstag seine ersten Quartalsergebnisse seit dem Börsengang veröffentlichen wird, gewann rund fünf Prozent auf 114 Dollar. Die Aktie notiert dennoch seit ihrem Börsengang Mitte Juni bereits seit fast drei Wochen unter ihrem Ausgabepreis von 135 US-Dollar. Zu den KI-bezogenen Unternehmen, die diese Woche ihre Ergebnisse veröffentlichen, gehören Palantir, Advanced Micro Devices sowie die Datenspeicherunternehmen SanDisk und Western Digital.

Aktien von Bristol Myers Squibb blieben nahezu unverändert, nachdem Berichte über vorläufige Fusionsgespräche mit AstraZeneca bekannt wurden. Durch eine Fusion könnte einer der weltweit größten Pharmakonzerne mit einem Wert von fast 400 Milliarden US-Dollar entstehen. Die Aktie des Hotelbetreibers Marriott International stand unter Druck, nachdem das Unternehmen einen unter den Erwartungen liegenden Gewinn für das Quartal prognostiziert hatte.

Quelle: ntv.de, bho/rts

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